OECD: Wachstum in Europa verliert im März an Schwung


Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Das Wirtschaftswachstum in Europa verliert nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) an Schwung, während die Wirtschaftsdynamik in anderen Regionen der Welt ungebrochen ist. Wie die OECD unter Verweis auf ihren Frühindikatorindex für März mitteilte, deuten die Daten für Großbritannien, sowie den Euroraum einschließlich Deutschland, Frankreich und Italien, auf einen Schwungverlust hin, was einen Rückgang des Verbrauchervertrauens und den Anstieg der Inflation zurückzuführen sei.

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Bei den großen OECD-Volkswirtschaften außerhalb Europas liegen die Frühindikatoren demnach weiterhin über dem Trend und signalisieren ein stabiles Wachstum in den USA, in Japan und Kanada. Für China und Indien deuten die Indikatoren auf ein stabiles Wachstum hin, während die für Brasilien weiterhin eine Verlangsamung des Wachstums erwarten lassen.

Der Frühindikatorindex für alle OECD-Staaten sank im März um 0,08 Punkte auf 100,3 und der für den Euroraum um 0,17 Punkte auf 100,4, während der für die USA um 0,04 Punkte auf 100,1 anzog. Der deutsche Frühindikatorindex ging um 0,13 Punkte auf 100,6 zurück, Frankreichs um 0,25 Punkte auf 99,5 und Italiens um 0,23 Punkte auf 100,8.

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April 11, 2022 06:00 ET (10:00 GMT)

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