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Guter Jahresstart im Retail-Sektor - Umsatzplus von 7 %, Fachmärkte

und Highstreet-Assets mit hohen Beiträgen

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Frankfurt/Main (ots) - Der Retail-Investmentmarkt ist mit einer

zufriedenstellenden ersten Bilanz in das Jahr 2026 gestartet. Nicht nur beim

Investmentvolumen, das im Vorjahresvergleich leicht auf rund 1,37 Mrd. EUR

gestiegen ist (+7 %), sondern auch bei der Strukturierung des Umsatzes ähnelt

das aktuelle Resultat hierbei dem Ergebnis aus dem ersten Quartal 2025. Dies

ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate

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"So konnte mit einem aus 37 Lebensmittelmärkten bzw. Fachmarktzentren

bestehenden Portfolio auf der einen Seite erneut ein großvolumiges

Food-Portfolio registriert werden. Auf der anderen Seite kamen mit der Alten

Akademie in München und den Höfen am Brühl in Leipzig wieder vereinzelte

Highstreet- bzw. Shoppingcenter-Deals im dreistelligen Millionensegment zum

Abschluss. Teil der Wahrheit ist aber auch, dass sich das Marktgeschehen

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gemessen an der Anzahl der Investments wie im Vorjahr nahezu vollständig in den

Segmenten bis zur 50-Mio.-EUR-Marke abspielt (anteilig >95 % aller Verkäufe).

Positiv hervorzuheben ist dabei die Anzahl der Deals, die in den letzten fünf

Jahren nur 2022 höher ausgefallen ist", erläutert Christoph Scharf,

Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services.

Erfreulich ist außerdem, dass der Retail-Investmentmarkt weiterhin auf ganz

unterschiedliche Umsatztreiber zählen kann. Die klare Konstante bildet

unverändert die Fachmarkt- bzw. Food-Sparte: Mit ihrem aktuellen Marktanteil von

52 % bildet sie wie bereits in den letzten Jahren die wichtigste Säule

(Durchschnitt 10 Jahre: 49 %). Auf weitere 29 % bzw. 16 % kommen Geschäftshäuser

(u. a. Alte Akademie) und Shoppingcenter (u. a. Höfe am Brühl), wobei in beiden

Fällen jeweils ein Großdeal und mehrere kleinere Investments zu beobachten

waren. Unterpräsentiert bleiben bislang hingegen Kaufhäuser (lediglich 3 %).

Top-Märkte legen durch zwei Umsatztreiber zu

Die A-Standorte konnten im laufenden Jahr ein wesentlich lebhafteres

Auftaktquartal verbuchen als noch 2025: Mit gut 549 Mio. EUR erreichen sie einen

fast fünfmal so hohen Umsatz wie im Vorjahreszeitraum, der hauptsächlich von

kleineren Investments getragen wurde. Hinter dem aktuellen Ergebnis stecken

allerdings zwei entscheidende Treiber: Im Einzeldeal-Segment stellt die Alte

Akademie in München den einzigen großvolumigen Verkauf dar, während die in den

A-Städten und hier vor allem in Berlin zu verortenden Assets aus dem genannten

Food-Portfolio als zweiter entscheidender Faktor zu nennen sind. Zusammen machen

die beiden Deals rund 54 % des Volumens aus.

Somit verwundert es nicht, dass sich Berlin und München bislang auch im

Städte-Ranking absetzen. Die bayerische Landeshauptstadt konnte insgesamt rund

238 Mio. EUR beisteuern und in der Bundeshauptstadt summiert sich das

Retail-Investmentvolumen derzeit auf knapp 143 Mio. EUR. Über der

50-Mio.-EUR-Marke liegen zudem nur noch Düsseldorf und Frankfurt mit fast 85

Mio. EUR bzw. 59 Mio. EUR.

Bei den Highstreet-Spitzenrenditen hat sich im ersten Quartal gezeigt, dass im

Städtevergleich die Investmentstandorte mit marktdominierenden Luxuslagen wie

vor allem München (3,45 %), Frankfurt (3,75 %), Hamburg (3,85 %) und Düsseldorf

(3,95 %) derzeit eine bessere Wettbewerbsposition aufweisen. Für Berlin sind zum

Ende des ersten Quartals 3,95 % anzusetzen, Köln und Stuttgart notieren bei 4,00

%.

Perspektiven

Auch wenn der Retail-Investmentmarkt in den ersten drei Monaten des laufenden

Jahres kein überdurchschnittliches Ergebnis vermelden konnte, dürfte sich die

leichte Umsatzsteigerung im Vorjahresvergleich positiv auf das Marktsentiment

für die kommenden Quartale auswirken. Darüber hinaus belegen die knapp 1,4 Mrd.

EUR, dass sich die Retail-Sparte auch 2026 im Vergleich mit den Top-Assetklassen

Büro (gut 1,8 Mrd. EUR) und Logistik (fast 1,2 Mrd. EUR) wieder einmal gut

positionieren kann. Das lebhafte Marktgeschehen wird insbesondere auch durch die

Anzahl der Transaktionen unterstrichen, die gegenüber Q1 2025 um 46 % zugelegt

hat. Zwar beschränken sich großvolumige Verkäufe im dreistelligen

Millionensegment weiter auf einzelne Deals, insgesamt zeigen diese Investments

allerdings, dass auch solche Top-Assets bei passenden Rahmenbedingungen immer

wieder über die Ziellinie gebracht werden.

"Unerlässlich bleibt der Umsatzbeitrag aus dem Fachmarkt- bzw. Food-Sektor, der

wie im letzten Jahr bei einem Marktanteil von rund 50 % notiert. Stärker in den

Fokus rücken in diesem Kontext auch Fachmarkt- bzw. Nahversorgungszentren, die

im ersten Quartal unter den Objektarten die meisten Deals auf sich vereinen.

Durch die Diversifizierung der Mieterträge auf oftmals mehrere bonitätsstarke

Mieter stehen sie bei Anlegern hoch im Kurs. Mit Blick auf die in der

Vermarktung befindlichen Food- bzw. Fachmarkt-Investments ist davon auszugehen,

dass die Dynamik in den kommenden Quartalen hoch bleibt und vor allem das

Portfolio-Segment weiter angekurbelt werden kann. Die Spitzenrenditen

präsentieren sich dabei wie auch in der Highstreet-Sparte je nach Objektart,

Produkt und Standort relativ heterogen. Insgesamt sind jedoch nur leichte

Veränderungen zu beobachten bzw. zu erwarten", so Christoph Scharf.

Link zum Marktbericht: Einzelhandelsimmobilien-Investmentmarkt Deutschland Q1

2026 | BNP Paribas Real Estate (https://www.realestate.bnpparibas.de/marktberich

te/retail-investmentmarkt/deutschland-report)

Pressekontakt:

Chantal Schaum

Head of Public Relations

BNP Paribas Real Estate Holding GmbH

Goetheplatz 4 - 60311 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69-298 99-948

Mobil: +49 (0)174-903 85 77

E-Mail: mailto:chantal.schaum@bnpparibas.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/50927/6255104

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