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Immobilienmarkt verliert im 3. Quartal an Schwung: Kaufpreise steigen

langsamer, Nachfrage verschiebt sich zur Miete

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Nürnberg (ots) - Die aktuelle Ausgabe des immowelt Preiskompass für das 3.

Quartal zeigt:

- Preisanstiege flachen ab: Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser verteuern

sich deutschlandweit um jeweils 0,7 Prozent - im Vorquartal waren die Anstiege

mit +1,0 beziehungsweise +1,1 Prozent noch stärker

- Nachfrage verschiebt sich von Kauf zur Miete: Anteil der Mietanfragen steigt

in den 15 größten Städten binnen eines Jahres um bis zu 5 Prozentpunkte

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- Berlin verliert an Dynamik: Wohnungspreise steigen im 3. Quartal nur noch um

0,2 Prozent; in München (+0,8 Prozent), Hamburg und Frankfurt (je +1,2

Prozent) verteuern sich Wohnungen deutlicher

- Hauspreise: Rückgänge in Berlin (-0,5 Prozent) und Frankfurt (-1,7 Prozent);

fortgesetzte Anstiege in München (+2,3 Prozent) und Hamburg (+0,5 Prozent)

Der Aufwärtstrend am deutschen Immobilienmarkt setzt sich im 3. Quartal fort,

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verliert aber an Tempo. Die Angebotspreise von Bestandswohnungen sind zwischen

Juli und September deutschlandweit um 0,7 Prozent auf durchschnittlich 3.288

Euro pro Quadratmeter gestiegen. Im Vorquartal hatte das Plus noch 1,0 Prozent

betragen. Bei Einfamilienhäusern zeigt sich ein ähnliches Bild: Nach +1,1

Prozent im 2. Quartal verteuerten sie sich zuletzt ebenfalls um 0,7 Prozent auf

durchschnittlich 2.886 Euro pro Quadratmeter. Unter den 15 größten deutschen

Städten hat die Dynamik besonders in Berlin deutlich nachgelassen: Während sich

Eigentumswohnungen in der Hauptstadt zuletzt kaum noch verteuert haben, sind die

Hauspreise sogar gesunken. Parallel zur bundesweit abgeschwächten

Preisentwicklung verschiebt sich die Immobiliensuche zudem immer stärker vom

Kauf in Richtung Miete.

Das geht aus der aktuellen Ausgabe des immowelt Preiskompass für das 3. Quartal

2026 hervor. Darin wurde analysiert, wie sich die Angebotspreise von

Bestandshäusern und Bestandswohnungen in Deutschland sowie in den 15 größten

deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern entwickelt haben.

"Der Kaufmarkt kommt zunehmend an einen Punkt, an dem weitere Preissteigerungen

schwieriger werden", sagt immowelt Geschäftsführer Theo Mseka. "Das zeigt sich

besonders in den größten Städten: Während einige Märkte noch kräftig zulegen,

verlieren andere bereits deutlich an Dynamik. Gleichzeitig verschiebt sich die

Nachfrage stärker vom Kauf zur Miete. Für eine nachhaltige Belebung des

Kaufmarkts müssten sich deshalb vor allem die Bedingungen für Käufer

verbessern."

Nachfrage verschiebt sich vom Kauf zur Miete

Die veränderten Rahmenbedingungen am Kaufmarkt spiegeln sich zunehmend im

Suchverhalten auf immowelt wider. Von Januar bis August 2026 entfielen

deutschlandweit 18,3 Prozent der Anfragen auf Kaufimmobilien. Im

Vorjahreszeitraum waren es noch 19,4 Prozent. Der Anteil der Kaufanfragen ist

damit binnen eines Jahres um 1,1 Prozentpunkte zurückgegangen. Gleichzeitig

stieg der Anteil der Mietanfragen von 80,6 auf 81,7 Prozent.

In den bevölkerungsreichsten Städten ist die Verschiebung teilweise noch

ausgeprägter. Am stärksten nahm der Anteil der Mietanfragen in Stuttgart zu

(+5,3 Prozentpunkte), gefolgt von Essen (+4,4 Prozentpunkte), Nürnberg und Köln

(jeweils +4,1 Prozentpunkte) sowie Berlin (+4,0 Prozentpunkte). Entsprechend

ging in diesen Städten der Anteil der Kaufanfragen zurück.

Wohnungspreise: Berlin tritt auf der Stelle

Beim Blick auf die Entwicklung der Wohnungspreise in den größten deutschen

Städten zeigt sich eine spürbare Abschwächung. Während im Vorquartal noch 12 der

15 bevölkerungsreichsten Städte steigende Angebotspreise verzeichnet hatten,

waren es in den vergangenen 3 Monaten nur noch 10 Städte. Besonders deutlich

wird die gebremste Dynamik in Berlin: Nach +1,4 Prozent im 2. Quartal stiegen

die Preise von Bestandswohnungen zwischen Juli und September nur noch um +0,2

Prozent auf 5.007 Euro pro Quadratmeter. Hierzu hat neben den schwierigen

Finanzierungsbedingungen möglicherweise auch die im Zuge des Berliner Wahlkampfs

wieder aufgeflammte Vergesellschaftungsdebatte beigetragen. Diese könnte für

zusätzliche Unsicherheit bei Investoren gesorgt und die Preisanstiege somit

gedämpft haben.

In Hamburg (+1,2 Prozent), München (+0,8 Prozent) und Frankfurt (+1,2 Prozent)

legten die Angebotspreise von Bestandswohnungen im 3. Quartal weiter zu.

Rückgänge gab es dagegen in Duisburg (-1,9 Prozent), Dortmund (-1,0 Prozent),

Hannover (-0,8 Prozent) und Nürnberg (-0,3 Prozent). Die stärksten Anstiege

verzeichneten Düsseldorf (+3,7 Prozent) und Essen (+3,5 Prozent).

Hauspreise: Entwicklungen driften auseinander

Bei Einfamilienhäusern stiegen die Angebotspreise im 3. Quartal in 12 der 15

größten Städte - im 2. Quartal war es in 13 Städten zu Verteuerungen gekommen.

In Berlin gingen die Preise von Bestandshäusern nach einem Plus im Vorquartal in

den vergangenen 3 Monaten um 0,5 Prozent zurück, in Frankfurt sogar um 1,7

Prozent. Hamburg verlor ebenfalls an Tempo und legte nur noch um 0,5 Prozent zu.

München verzeichnete dagegen einen Anstieg von 2,3 Prozent, Köln von 3,8

Prozent.

Die stärksten Zuwächse gab es in Dortmund und Essen mit jeweils +4,2 Prozent.

Auffällig ist somit, dass einige der kräftigsten Hauspreisanstiege außerhalb der

teuersten Märkte stattfanden, während mehrere hochpreisige Städte zuletzt

schwächere Zuwächse oder sogar Rückgänge verzeichneten.

Daten für alle 15 Großstädte sowie weiterführende Analysen finden Sie im

immowelt Preiskompass für das 3. Quartal 2026. Die aktuelle Ausgabe steht hier

zum Download zur Verfügung. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/R

edaktion/Pressemitteilungen/2026/Der_immowelt_Preiskompass-Q3-2026.pdf)

Berechnungsgrundlage:

Basierend auf den auf immowelt.de veröffentlichten Immobilienanzeigen werden

jeden Monat die Preise für Wohnungen und Häuser für jede Stadt in Deutschland

berechnet. Für den immowelt Preiskompass werden die Angebotspreise für

Eigentumswohnungen und Häuser in den 15 Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern

analysiert. Um eine Vergleichbarkeit der Preise herzustellen, werden eine

Standardwohnung (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre,

keine weiteren Besonderheiten) und ein Standardhaus (Einfamilienhaus, 600

Quadratmeter Grundstücksfläche, 5 Zimmer, Baujahr zwischen 1945 und 1970)

verwendet. Damit die Heterogenität und die zeitliche Entwicklung des

Immobilienmarktes der jeweiligen Stadt berücksichtigt werden können, wird für

die Preisberechnung eine hedonische Anpassungsmethode verwendet. Diese basiert

auf der langjährigen Expertise in der Preisberechnung des französischen

Partnerportals Meilleurs Agents.

Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem

Pressebereich

(https://www.immowelt.de/ueberuns/presse/pressemitteilungenkontakt/).

Über immowelt:

Das Immobilienportal immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für

Miet- und Kaufimmobilien in Deutschland. Die Plattform bringt seit über 30

Jahren erfolgreich Eigentümer, Immobilienprofis und Suchende zusammen. Die

immowelt Mission ist es, künftig alle Schritte der Immobilientransaktion zu

digitalisieren, um diese für alle Beteiligten so unkompliziert und einfach wie

möglich zu gestalten. immowelt unterstützt mit datengestützten Services die

unkomplizierte Suche nach einer Mietwohnung, die effektive Vermarktung einer

Immobilie und maßgeschneiderte Finanzierungen der eigenen vier Wände. Dank

jahrzehntelanger Erfahrung und breitem Immobilien-Know-how kreiert immowelt so

das perfekte Erfolgserlebnis für Mieter und Vermieter, Immobilienprofis,

Immobilieneigentümer und Käufer.

Betrieben wird immowelt.de von der AVIV Germany GmbH, die zur AVIV Group gehört,

einem der größten digitalen Immobilien-Tech-Unternehmen der Welt.

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