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KfW Research: Deutscher Markt für Wagniskapital startet solide ins

Jahr 2026

Frankfurt am Main (ots) -

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- Start-ups sammeln im ersten Quartal 1,7 Milliarden Euro ein

- Internationale Investoren spielen wieder größere Rolle

- Künstliche Intelligenz gewinnt an Bedeutung, aber nicht so stark wie im

Ausland

Trotz großer wirtschaftlicher und weltpolitischer Unsicherheiten ist der

deutsche Markt für Wagniskapital solide ins Jahr 2026 gestartet. Deutsche

Start-ups sammelten im ersten Quartal 1,7 Milliarden Euro ein, das waren sechs

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Prozent mehr als im ersten Quartal 2025. Das Investitionsvolumen war dabei nicht

von einzelnen Megadeals getrieben, sondern ergab sich aus einer stabilen

Entwicklung in der Breite des Marktes.

Internationale Investoren spielten im ersten Quartal anteilsmäßig wieder eine

größere Rolle bei der Finanzierung deutscher Start-ups als in den Vorquartalen.

Über drei Viertel der investierten Mittel stammten aus dem Ausland, gegenüber

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jeweils rund zwei Dritteln in den beiden vorangegangenen Quartalen. Investoren

aus den USA stellten dabei mit 34 Prozent der investierten Mittel die wichtigste

Kapitalquelle für deutsche Start-ups dar.

Das sind die Ergebnisse des KfW-Venture-Capital-Dashboards, in dem KfW Research

quartalsweise Daten zum deutschen Venture-Capital-Markt (VC-Markt)

veröffentlicht.

"Das beständig hohe Interesse aus dem Ausland an deutschen Start-ups ist

angesichts anhaltender handels- und geopolitischer Risiken nicht

selbstverständlich. Die starke Auslandsbeteiligung reflektiert sowohl die

derzeit grundsätzlich hohe Investitionsaktivität US-amerikanischer Investoren

als auch das anhaltende Vertrauen internationaler Kapitalgeber in den deutschen

Technologie- und Gründungsstandort", sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der

KfW.

Die meisten Deals in Deutschland - nämlich 18 Prozent - schlossen Start-ups aus

dem Bereich Gesundheit, gefolgt von Fintechs mit knapp über 15 Prozent. Dabei

blieb entsprechend der weltweiten Entwicklung der Anteil von Start-ups aus allen

Wirtschaftsbereichen mit einem Fokus auf Künstliche Intelligenz (KI) hoch.

Deutsche Start-ups, die auf KI-basierte Anwendungen setzen, sammelten im ersten

Quartal in 71 Finanzierungsrunden 967 Millionen Euro ein. Mit einem Anteil von

58 Prozent am gesamten Marktvolumen übersteigt der KI-Anteil im ersten Quartal

den Durchschnitt des Gesamtjahrs 2025 von rund 43 Prozent deutlich.

Die positive Entwicklung kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass junge

KI-Unternehmen aktuell in anderen VC-Märkten offenbar einen Finanzierungsvorteil

haben. In den USA sammelten vier Marktführer im Bereich KI im ersten Quartal

zusammen 188 Milliarden Dollar ein. Auch in Großbritannien und in Frankreich

verzeichneten einzelne KI-Start-ups Finanzierungen in Milliardenhöhe.

"Das globale Marktumfeld bleibt schwierig. Mittelfristig könnten sich für den

VC-Markt durch steigende Zinsen neue Herausforderungen ergeben. Höhere Zinsen

erschweren es Venture-Capital-Investoren, Kapital einzusammeln. Wir erwarten in

den kommenden Monaten keinen starken Anstieg der Investitionen in der Breite des

deutschen VC-Marktes", sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

Das aktuelle KfW-Venture-Capital-Dashboard von KfW Research finden Sie unter

Venture Capital-Markt in Deutschland | KfW (https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW

/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/Indikatoren/Venture-Capital-Mark

t-in-Deutschland/)

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Nina Luttmer,

Tel. +49 69 7431 41336

E-Mail: mailto:nina.luttmer@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6267704

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