Gerresheimer-Aktie knickt ein: Uwe Röhrhoff beendet Mandat als Interim-CEO vorzeitig
Uwe Röhrhoff hat sein Mandat als Interim-CEO der Gerresheimer AG wenige Wochen vor dem geplanten Ablauf im Oktober 2026 auf eigenen Wunsch beendet.
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Er war zum 1. November 2025 als Interim-CEO der Gesellschaft bis längstens Oktober 2026 bestellt worden. Wie Gerresheimer am Montagabend mitteilte, sollen CFO Wolf Lehmann und Achim Schalk, Mitglied des Vorstands, seine Aufgaben bis auf Weiteres übernehmen.
Gerresheimer-Rückschlag wegen Interimchef-Abschied
Die zuletzt nahe 28 Euro stabilisierten Gerresheimer-Aktien haben am Dienstag vorbörslich einen deutlichen Rückschlag erlebt. Der überraschende Rücktritt des Interimchefs Uwe Röhrhoff erhöht wieder die Unsicherheit unter den Anlegern, wie es bei dem angeschlagenen Verpackungshersteller weitergeht.
Die Gerresheimer-Aktie notierte am Dienstag im XETRA-Handel schließlich 8,71 Prozent tiefer bei 25,58 Euro.
Das Unternehmen arbeitete seit geraumer Zeit Bilanzunstimmigkeiten auf, die den Kurs Ende Februar bis unter 15 Euro gedrückt hatten. Die seitdem spürbare Erholung hatte dann Ende Juli bei 32 Euro gegipfelt, als ein Spartenverkauf finanzielle Luft schaffte. Seitdem war die Aktie bei etwa 28 Euro auf Richtungssuche.
Ein Händler monierte die unklare Lage, die der frühe Rücktritt von Röhrhoff mit sich bringe. Der Manager hat sein Mandat, das ohnehin nur bis längstens Oktober 2026 galt, auf eigenen Wunsch beendet. Finanzchef Wolf Lehmann und Vorstandsmitglied Achim Schalk sollen bis auf Weiteres seine Aufgaben übernehmen.
DOW JONES / dpa-AFX
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Bildquellen: Daniel Gebauer / Gerresheimer AG
