Preisspanne festgelegt

Vantage Towers will mit Börsengang bis zu 2,8 Milliarden Euro holen


Vantage Towers will mit Börsengang bis zu 2,8 Milliarden Euro holen

Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone peilt beim Börsengang seiner europäischen Funkturmsparte Vantage Towers einen Bruttoerlös von bis zu 2,8 Milliarden Euro an.

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So sollen zunächst bis zu 88,9 Millionen Aktien für einen Preis zwischen 22,50 und 29,00 Euro angeboten werden, wie Vodafone und Vantage Towers am Dienstag in London mitteilten. Den dadurch angestrebten Maximalwert bezifferten die Unternehmen auf 2 Milliarden Euro. Zusätzlich gebe es Optionen, das Aktienvolumen aufzustocken und so maximal einen Bruttoerlös von 2,8 Milliarden Euro zu erzielen.

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Insgesamt umfasst die Preisspanne damit eine Marktkapitalisierung für Vantage Towers von 11,4 Milliarden bis 14,7 Milliarden Euro. Selbst das obere Ende dieser Spanne wäre unter dem zuvor spekulierten Wert des Unternehmens von mindestens 15 Milliarden Euro. Als ersten Handelstag an der Frankfurter Börse nannte Vantage Towers den Zeitraum rund um den 18. März.

Mit seinen IPO-Plänen stellt Vantage Towers den Börsengang des Online-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 in den Schatten. Auto1 hatte Anfang Februar beim Börsengang in Frankfurt eine Milliarde Euro Bruttoerlös aus der Kapitalerhöhung erzielt. Zudem trennten sich die Auto1-Eigentümer von fast 22 Millionen Anteilen - inklusive der Mehrzuteilungsoption - und nahmen damit rund 830 Millionen Euro ein. Somit wird Vantage Towers bei Vollzug der bisher größte Börsengang in diesem Jahr in Frankfurt sein.

Der gesamte Erlös der verkaufen Aktien soll der Mutter Vodafone zugute kommen. Früheren Angaben zufolge will Vodafone das Geld auch zum Schuldenabbau nutzen. Vantage Towers nimmt mit dem Börsengang also kein Geld ein, muss aber auch keine Kosten dafür tragen. Die Vodafone-Aktie drehte kurz nach Handelsbeginn leicht ins Minus, lag aber bis zum frühen Mittag klar im Plus.

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Durch den Verkauf von Sendemasten können Telekomkonzerne ihre Bilanzen entlasten und etwa Geld für Investitionen in das neue schnelle 5G-Mobilfunknetz einsammeln. Funktürme und Mobilfunkstandorte gelten angesichts der Niedrigzinsen als attraktives Investment für professionelle Anleger wie Versicherer und Finanzinvestoren, die an einer stabilen Rendite aus den Standortmieten interessiert sind.

LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Tupungato / Shutterstock.com

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04.09.26 Vodafone Group Buy Goldman Sachs Group Inc.
17.08.26 Vodafone Group Halten DZ BANK
28.07.26 Vodafone Group Buy Deutsche Bank AG
28.07.26 Vodafone Group Sell UBS AG
27.07.26 Vodafone Group Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

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