Pyramid: Befreiungsschlag geglückt
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Die starke Nachfrage sorgt bei Pyramid für gute Aussichten. Nun wurde auch noch ein wichtiges Problem gelöst, das die Entwicklung zuletzt gehemmt hat.
Im letzten Oktober hat sich Pyramid einen großen Rahmenvertrag gesichert, der die Lieferung von Hochleistungsservern mit KI-Funktionalitäten über mehrere Jahre mit einem Volumen von mehr als 100 Mio. Euro vorsieht. Seitdem berichtet das Unternehmen zudem über eine anhaltend hohe Nachfrage und die erfolgreiche Gewinnung von Neukunden.
Investitionsdruck ist hoch
Aus dem Rahmenvertrag wurde bislang aber nur wenig abgerufen, und das liegt an den stark gestiegenen Preisen für einige IT-Komponenten, die erst einmal zu Verschiebungen führen. Trotzdem ist bei vielen Unternehmen der Investitionsdruck so hoch, dass sie jetzt bestellen. Im ersten Quartal lag der Auftragseingang von Pyramid bei 26,9 Mio. Euro, das entspricht einem Zuwachs von 70 Prozent zum Vorjahr. Das Management hat daraufhin die Guidance bestätigt, die für das laufende Jahr einen Anstieg der Erlöse von 75 auf 87 bis 93 Mio. Euro und eine Verbesserung des EBITDA von 2,1 auf 4,2 bis 4,7 Mio. Euro vorsieht.
Liquiditätspuffer zu gering
Das niedrige EBITDA im letzten Jahr war insbesondere ein Resultat des rasanten Anstiegs der Komponentenpreise vor allem im zweiten Halbjahr, der erst einmal in den Auftragskonditionen nachvollzogen werden musste. Damit war die Liquidität auf zuletzt 2 Mio. Euro gesunken. Zu wenig, um größere Komponententranchen bei günstigen Gelegenheiten auf Vorrat zu kaufen – zumal auch noch ein Akquisitionskredit bedient werden muss.
Erfolgreiche Kapitalerhöhung
Daher hatte das Unternehmen zuletzt eine Barkapitalerhöhung angekündigt und mit 1,38 Euro einen niedrigen Bezugskurs gewählt, der auch die schwierige Marktlage adäquat berücksichtigt. Am Ende konnten von maximal 5,8 Mio. Aktien rund 4 Mio. Stück platziert werden, was für einen Mittelzufluss von 5,5 Mio. Euro gesorgt hat.
Fazit
Damit ist Pyramid jetzt gut aufgestellt, um die Wachstumschancen zu nutzen. Wir gehen davon aus, dass nur Aufträge angenommen werden, die auch zu aktuellen Komponentenpreisen vertretbare Margen bieten. Insofern werten wir den Auftragsschub im ersten Quartal als sehr gutes Signal. Da die Finanzierungsfragen jetzt geklärt sind, trauen wir der Aktie angesichts dieser Perspektiven eine dynamische Erholung zu.
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Erstellung am 27.04.26 um 6:59 Uhr.
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