Regierung befürchtet weitere Milliardenhilfen für Lufthansa - Magazin


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BERLIN (Dow Jones)--In der Bundesregierung wächst die Sorge, schon bald weitere Staatshilfen für die Lufthansa nachschießen zu müssen, auch wenn der Einstieg des Staates bei der Lufthansa mit 9 Milliarden Euro noch nicht besiegelt ist. Das berichtet Der Spiegel mit Verweis auf ungenannte Regierungskreise.

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Momentan hängt eine Einigung über die Verstaatlichung des Luftfahrtunternehmens an der Zustimmung der EU-Kommission, die zur Auflage gemacht hat, Flugzeuge und Landerechte an Konkurrenten abzutreten. Der Aufsichtsrat weigert sich deshalb, dem Rettungsplan zuzustimmen. Dadurch spitzt sich die finanzielle Lage der Lufthansa dramatisch zu.

Das Geld reiche nur bis zum 15. Juni, danach drohe die Insolvenz, habe das Unternehmen nach Informationen des Spiegel dem Bund mitgeteilt.

Rund 30 Unternehmen wollen bislang ähnlich wie die Lufthansa in den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) aufgenommen werden. Dazu gehört nach Angaben eines Insiders beinahe die gesamte Zuliefererindustrie des Flugzeugbauers Airbus in Deutschland. Auch Werften, Textilunternehmen und Reiseveranstalter strebten unter den Rettungsschirm, so Der Spiegel.

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Das Bundeswirtschaftsministerium wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Sprecherin Beate Baron sagte zu den anhaltenden Gesprächen mit der EU-Kommission über die deutschen Staatshilfen, dass sich alle Beteiligten bewusst seien, dass es "natürlich zeitkritisch ist und zügig vorangehen muss". Es werde intensiv verhandelt.

Die Lufthansa wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

(Mitarbeit: Matthias Goldschmidt)

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/mgo

(END) Dow Jones Newswires

May 29, 2020 07:03 ET (11:03 GMT)

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24.09.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
04.09.26 Lufthansa Neutral JP Morgan Chase & Co.
20.08.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
19.08.26 Lufthansa Underweight Barclays Capital
05.08.26 Lufthansa Sell Goldman Sachs Group Inc.

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