Richterin setzt Vorwahl der Demokraten in New York wieder an


NEW YORK (dpa-AFX) - Die aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus abgesagte Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat New York soll nun doch stattfinden. Richterin Analisa Torres gab damit einer Klage des bereits ausgeschiedenen demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Andrew Yang statt, wie US-Medien am Donnerstag berichteten. Es sei falsch gewesen, Millionen von New Yorkern ihr Recht auf die Wahl zu nehmen, kommentierte Yang bei Twitter. Die demokratischen Mitglieder des Wahlvorstands des Bundesstaats, die Ende April die Entscheidung zur Absage getroffen hatten, kündigten an, in Revision gehen zu wollen.

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Der Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern wäre der erste Bundesstaat gewesen, der die demokratische Vorwahl - zum ersten Mal in seiner Geschichte - ganz abgesagt hätte. Zahlreiche andere Bundesstaaten haben ihre Vorwahlen bereits verschoben. Die Vorwahl in New York hatte ursprünglich Ende April stattfinden sollen und war dann wegen der Corona-Pandemie zunächst auf den 23. Juni verschoben worden. An diesem Datum soll sie Richterin Torres zufolge nun auch stattfinden.

Nach dem Rückzug des linken Senators Bernie Sanders ist der frühere Vizepräsident Joe Biden der einzige verbliebene Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten. Sanders will bei den verbleibenden Vorwahlen aber auf den Wahlzetteln bleiben und weiter Delegiertenstimmen sammeln, um sich zumindest noch inhaltlichen Einfluss bei dem Parteitag im Sommer zu sichern, wenn der Kandidat der Demokraten offiziell gekürt wird./cah/DP/jha

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