Risikohinweise

KI-Aktien NVIDIA, Oracle & Co. bleiben Treiber: Evercore warnt vor mehr Volatilität 2026 - Trend bleibt positiv


KI-Aktien NVIDIA, Oracle & Co. bleiben Treiber: Evercore warnt vor mehr Volatilität 2026 - Trend bleibt positiv

Die Strategen von Evercore erwarten für 2026 eine spürbar höhere Marktvolatilität - vor allem im Technologiesektor. Dennoch bleibt der Grundton positiv.

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• 2026: Höhere Volatilität am Markt voraus?
• Evercore-Grundausblick bleibt positiv
• KI-Aktien laut Experten vor weiterem Anstieg

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Höhere Volatilität am Markt erwartet

Julian Emanuel, Stratege bei Evercore ISI, rechnet 2026 mit einer spürbar höheren Volatilität an den Aktienmärkten, wie MarketWatch berichtet. Besonders im Technologiesektor sieht er erste Anzeichen potenzieller Risiken - etwa durch die zunehmende "Kreislaufwirtschaft der KI", also die wachsenden gegenseitigen Beteiligungen zwischen großen Tech-Konzernen und aufstrebenden KI-Unternehmen wie OpenAI oder Anthropic. Solche Strukturen erinnerten an frühere Überhitzungsphasen wie die japanischen Keiretsu-Netzwerke oder die Dotcom-Blase.

Als mögliche Warnsignale, nach denen Anleger in Zukunft verstärkt Ausschau halten sollten, nennt Emanuel steigende Beteiligungsquoten großer Tech-Konzerne (über zehn Prozent), eine Verschlechterung der Bilanzen der Hyperscaler - etwa durch höhere Verschuldung oder rückläufigen freien Cashflow - sowie eine sinkende Zinsdeckungsquote. Aktuell seien die Fundamentaldaten der Branche jedoch stabil, weshalb Evercore derzeit keine systemischen Risiken erkenne. Anleger sollten daher kurzfristige Rücksetzer nach den jüngsten Rekordständen einkalkulieren. Strategisch bleibt Evercore in KI-nahen IT-, Kommunikations- und Konsumwerten übergewichtet.

Positiver Grundausblick

Trotz der Risikohinweise bleibt Emanuels Gesamtprognose jedoch optimistisch. Das Risiko einer Spekulationsblase beziffert er auf rund 30 Prozent. Zudem erwartet er, dass der S&P 500 bis Ende 2026 auf rund 7.750 Punkte steigen wird, so Investing.com.

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Die oben genannten, typischen Vorbedingungen für eine Blasenbildung im KI-Sektor - übermäßige Fremdfinanzierung, hohe gegenseitige Beteiligungen und angespannte Kreditmärkte - sieht Emanuel derzeit noch nicht. Die großen Technologiekonzerne verfügten über solide Bilanzen, niedrige Verschuldung und hohen Cashflow. Zudem blieben die Credit-Default-Swap-Indizes, die als Frühindikatoren für systemische Risiken gelten, klar unter kritischen Schwellen. Evercore betont dabei, dass erst Beteiligungsquoten von mehr als zehn Prozent - ähnlich wie zur Dotcom-Ära - ein ernstes Warnsignal darstellen würden.

KI-Aktien im Blick

Auch der Ausblick für einige der größten Player im KI-Wettlauf bleibt positiv.
Für die NVIDIA-Aktie geben 39 von 41 Wall-Street Analysten laut TipRanks derzeit eine Kaufempfehlung ab. Auch Alphabet und Microsoft erhalten aktuell von 27 bzw. 32 Experten - und damit der überwältigenden Mehrheit - die Einstufung "Buy". Für Oracle ergibt sich derweil aus 24 "Buy"- und 8 "Hold"-Ratings eine moderate Kaufempfehlung aus 32 Ratings (Stand: 21. Januar 2026).

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Below the Sky / Shutterstock.com, Ken Wolter / Shutterstock.com

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