Rohstahlproduktion in Deutschland leidet weiter unter der Krise


FRANKFURT (Dow Jones)--Die Rohstahlerzeugung in Deutschland leidet zwar auch im September noch deutlich unter den Auswirkungen der Corona-Krise, allerdings nicht mehr so stark wie im Vormonat. Zeigte sich im August bei der Rohstahlerzeugung noch ein Minus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, so war es im September nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl noch ein Minus von 9,7 Prozent.

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Die Stahlproduktion im September habe erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wieder die Marke von 3 Millionen Tonnen überschritten, liege aber weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl weiter mit. Im Zeitraum Januar bis September lag die gesamte Stahlerzeugung 16 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Am stärksten fiel im September der Rückgang bei Oxygenstahl mit einem Minus 15,4 Prozent aus, gefolgt von Roheisen mit minus 11 Prozent und einem Rückgang von 6,3 Prozent bei den warmgewalzten Stahlerzeugnissen. Ein Plus von 2 Prozent gab es beim Elektrostahl.

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DJG/cbr/mgo

(END) Dow Jones Newswires

October 21, 2020 04:29 ET (08:29 GMT)

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