ROUNDUP 2: Erneut Warnstreiks im Flugverkehr - vier Airports betroffen


Werte in diesem Artikel
Aktien

11.60 EUR 0.04 EUR 0.30 %

7.83 EUR 0.08 EUR 0.98 %

62.45 EUR 1.05 EUR 1.71 %

7.73 EUR 0.18 EUR 2.41 %

23.09 EUR 0.09 EUR 0.39 %

(Neu: Weitere Details)

DÜSSELDORF/KÖLN (dpa-AFX) - Erneut müssen sich Zehntausende Passagiere wegen Warnstreiks an vier deutschen Airports auf Flugausfälle und Verspätungen einstellen. An den beiden größten Flughäfen in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf und Köln/Bonn, sowie in Stuttgart begannen die ganztägigen Warnstreiks bereits in der Nacht zu Freitag, wie Verdi-Sprecher bestätigten. In Karlsruhe/Baden-Baden legten die Beschäftigten gegen 05.00 Uhr die Arbeit nieder. Insgesamt sollen 681 Flüge ausfallen. Rund 89 000 Passagiere sind betroffen.

Werbung

Aufgerufen zum Warnstreik hat die Gewerkschaft Verdi. Hintergrund sind Verhandlungen zur Bezahlung in der Luftsicherheitsbranche sowie der Tarifstreit im öffentlichen Dienst. Am Montag hatten bereits die Beschäftigten an den Airports in Hamburg, Hannover und am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg BER ihre Arbeit niedergelegt.

Am Flughafen Köln/Bonn habe der Warnstreik bereits am Donnerstagabend um 22.00 Uhr begonnen, in Düsseldorf legten die Beschäftigten ihre Arbeit am Freitag um 03.00 Uhr nieder, sagte ein Verdi-Sprecher. Nach Angaben der Gewerkschaft streiken allein in Düsseldorf rund 500 Beschäftigte. Die Gewerkschaft rief Beschäftigte der Fluggastkontrolle, der Personal-, Waren- und Frachtkontrolle sowie Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zu Arbeitsniederlegungen auf. "Wir haben eine gute Beteiligung, die Stimmung ist entschlossen", sagte der Verdi-Sprecher.

Am Flughafen Köln/Bonn sollten am Freitag nach vorläufigen Angaben des Airports voraussichtlich zwei Drittel der Flüge ausfallen. Etwa 100 der ursprünglich geplanten 148 Starts und Landungen von Passagierflugzeugen könnten nicht stattfinden. Darüber hinaus könne es zu weiteren Ausfällen oder Umleitungen von Flügen kommen. Der Flughafen Düsseldorf will einen Notbetrieb aufrechterhalten. Ein großer Teil der ursprünglich 391 geplanten Starts und Landungen wird nach Angaben eines Airport-Sprechers voraussichtlich ausfallen.

Werbung

Auch am Flughafen Stuttgart sollte es am Freitag keinen regulären Reisebetrieb geben. Es könnten laut Flughafen nur Sicherheitslandungen sowie medizinische und militärische Flüge durchgeführt werden, hieß es. Regulär seien 169 Flugbewegungen geplant gewesen, von dem Warnstreik seien rund 20 000 Passagiere betroffen. Nach Angaben der Gewerkschaft wurden in Stuttgart rund 2000 Beschäftigte zum Warnstreik aufgerufen.

Am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden wird es trotz des Streikaufrufs Starts und Landungen geben. Es könne jedoch zu längeren Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen kommen, sagte Geschäftsführer Uwe Kotzan. Passagiere sollten mehr Zeit einplanen und sich noch vor der Reise über ihren Flugstatus informieren./vd/DP/zb

Aktuelle Lufthansa Aktie News

Werbung

Lufthansa Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Lufthansa nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
24.09.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
04.09.26 Lufthansa Neutral JP Morgan Chase & Co.
20.08.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
19.08.26 Lufthansa Underweight Barclays Capital
05.08.26 Lufthansa Sell Goldman Sachs Group Inc.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.