ROUNDUP: Betrieb am BER läuft wieder mit Ausfällen und Verspätungen


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BERLIN (dpa-AFX) - Der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER ist am Freitag wieder angelaufen. Es kommt aber weiterhin zu mehrstündigen Verspätungen und Ausfällen, wie aus den Fluginformationen auf der Internetseite des BER hervorgeht. Aufgrund der Witterung dauerten die Enteisungen der Flugzeuge deutlich länger als sonst üblich, sagte eine Sprecherin.

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Gegen Mittag seien die ersten Maschinen wieder abgehoben, hieß es. Offiziell wurde der Flugbetrieb demnach um 12 Uhr freigegeben. Gegen 13 Uhr startete das erste Flugzeug in Richtung Amsterdam. Schritt für Schritt werde derzeit der Betrieb hochgefahren.

Betrieb am Donnerstagabend eingestellt

Aufgrund von Blitzeis und anhaltendem Eisregen waren seit Donnerstagabend keine Starts und Landungen am BER möglich. Auch am Freitagmorgen blieb der Betrieb zunächst eingestellt. Der Winterdienst der Flughafengesellschaft habe die Flugbetriebsflächen die gesamte Nacht über mit Enteisungsmittel behandelt, aber ohne Erfolg, sie seien spiegelglatt, hieß es am Morgen.

Hunderte Fahrgäste harrten über Stunden am BER aus, einige mussten die Nacht dort verbringen. An den Check-in-Schaltern kam es am Freitag zu langen Wartezeiten. Viele betroffene Passagiere äußerten sich frustriert über mangelnde Informationen seitens der Fluggesellschaften. Allein am Freitag wurden bis zum Nachmittag den Fluganzeigen zufolge mehr als 100 Flüge gestrichen.

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Betreiber und Passagiere müssen zudem hoffen, dass es am Abend und in der Nacht nicht erneut zu Blitzeis auf den Start- und Landebahnen kommt. In diesem Fall müsste der Flugbetrieb erneut eingestellt werden, sagte eine Sprecherin.

Gewerkschaft kritisiert Ausmaß der Einschränkungen

Die Gewerkschaft Verdi hob hervor, die interne Krisenkommunikation mit den Beschäftigten habe funktioniert. Diese hätten im Kontakt mit den Passagieren "das Bestmögliche geleistet". Gleichwohl kritisierte die Arbeitnehmervertretung das Ausmaß der Schließung am BER. Dieses sei vermeidbar gewesen. "Entscheidend ist dabei die unzureichende Vorbereitung und Resilienz", teilte der Bundesfachgruppenleiter Luftverkehr und Maritime Wirtschaft, Dennis Dacke, mit.

"Weltweit gibt es zahlreiche Flughäfen, die regelmäßig mit vergleichbaren Wetterlagen umgehen müssen, in Europa etwa in den skandinavischen Ländern", betonte er. Technisch stünden dafür etablierte Verfahren zur Verfügung./maa/DP/stw

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04.09.26 Lufthansa Neutral JP Morgan Chase & Co.
20.08.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
19.08.26 Lufthansa Underweight Barclays Capital
05.08.26 Lufthansa Sell Goldman Sachs Group Inc.

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