TotalEnergies-Aktie höher: Konzern entwickelt Gasfeld in Aserbaidschan mit Socar und XRG - Wachstumspläne vorgelegt
TotalEnergies will das Gas- und Kondensatfeld Absheron in Aserbaidschan weiter erschließen.
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Wie der französische Öl- und Gaskonzern mitteilte, will er dabei mit dem aserbaidschanischen Energieunternehmen Socar und der Adnoc-Tochter XRG zusammenarbeiten.
Im Rahmen des Projekts soll die Gesamtproduktion des Feldes auf 6 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr und 47.000 Barrel Kondensat pro Tag steigen. Der Start des Projekts ist für 2029 vorgesehen.
Die Entscheidung folgt auf eine erste Entwicklungsphase im Jahr 2023 mit einer Produktionskapazität von 1,5 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr und 12.000 Barrel Kondensat pro Tag, wie es weiter hieß.
Das Gas wird sowohl den aserbaidschanischen Inlandsmarkt als auch die Türkei über die bestehende Gasinfrastruktur versorgen, die Aserbaidschan mit dem europäischen Gasmarkt verbindet.
TotalEnergies hält einen Anteil von 35 Prozent an dem Gas- und Kondensatfeld Absheron, während Socar und XRG mit 35 Prozent beziehungsweise 30 Prozent beteiligt sind.
TotalEnergies legt Wachstumsplan bis 2035 vor
Totalenergies will mit jährlichen Investitionen zwischen 14 und 17 Milliarden US-Dollar die Förderung von Öl und Gas zwischen 2030 und 2035 um jeweils etwa 2 bis 3 Prozent ausweiten. Das geht aus den Wachstumszielen hervor, die das französische Energieunternehmen für die Zeit über 2030 hinaus jetzt vorstellte.
Im Strom-Segment plant TotalEnergies im Zeitraum 2030 bis 2035 mit einer Netto-Erzeugung von 10 bis 12 Terawattstunden pro Jahr. Elektrische Energie werde bis zum Ende des genannten Zeitraums etwa ein Viertel seines Energiemixes ausmachen, der auch Öl und Gas umfasst, heißt es in der Mitteilung.
TotalEnergies teilte außerdem mit, dass der Vorstand Aktienrückkäufe in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar für das vierte Quartal 2026 sowie zwischen 2 und 2,5 Milliarden US-Dollar für das darauffolgende Quartal genehmigt hat.
Auf kurze Frist - bis 2030 - bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick weitgehend. Erwartet wird ein jährliches Wachstum der Energieerzeugung von 4 Prozent. Die Öl- und Gasförderung soll dabei im Durchschnitt zwischen 2025 und 2030 jährlich 3 um Prozent wachsen.
Im Bereich Strom rechnet das Unternehmen mit einem jährlichen Wachstum der Erzeugung von 20 Prozent, so dass die Produktion dieses Segments bis Ende 2030 etwa ein Fünftel des Energiemixes ausmachen wird.
Neue, cash-generierende Produktion soll dabei den Free Cashflow - auf Basis konstanter Preise - von 2025 bis 2030 um rund 10 Milliarden US-Dollar verbessern.
Im Pariser Handel zeigt sich die TotalEnergies-Aktie zum Wochenstart zeitweise um 0,96 Prozent fester bei 80,76 Euro.
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