Siltronic: Damit muss jetzt gerechnet werden


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Siltronic: Damit muss jetzt gerechnet werden

Die Siltronic-Aktie steht im Vorfeld der Halbjahreszahlen stark unter Druck. Zukunftshoffnungen treffen auf ein sehr ungemütliches Umfeld im Halbleitermarkt.

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Die Nachfrage nach Rechenleistung ist ungebrochen und dennoch steht der Halbleitermarkt derzeit kräftig unter Druck. Anleger fürchten, dass die hohen Investitionen der KI-Industrie in neue Kapazitäten möglicherweise erst dann marktreif sind, wenn die Nachfrage bereits wieder nachlässt. Zudem verunsicherte jüngst die Nachricht, dass chinesische Hersteller beim Aufbau eigener Produktionsanlagen für Halbleiter schneller aufholen, als ursprünglich angenommen.

Ende des Booms für KI-Chips?

Ob dieses negative Szenario so eintritt oder ob das Ganze nur ein Erklärungsversuch dafür ist, dass die mitunter stark überzogenen Bewertungen vieler Halbleiter-Aktien nun zu Recht eine Korrektur durchlaufen, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Für Siltronic geht es darum, Wafer für die Herstellung von Speicherchips an den Mann zu bringen. Allerdings wird ein Großteil des Umsatzes in Asien erzielt. Insofern ist gerade der Gegenwind aus der asiatischen Region nicht gerade von Vorteil.

Es bleibt spannend

Neben der Korrektur von hohen Bewertungen findet jedoch zugleich auch eine stärkere Differenzierung bezüglich der Qualität statt. Siltronic hat zuletzt in die Produktion für die 300-mm-Siliziumwafer investiert, die nach Unternehmensangaben bereits stark nachgefragt werden. Es wäre wünschenswert, wenn das Management bei Vorlage der Halbjahreszahlen 2026 am 30. Juli hierzu nähere Informationen liefern könnte – am besten greifbare Aufträge.

Fazit

Die Halbjahreszahlen dürften im Rahmen der Erwartungen ausfallen. Eine Revision oder Eingrenzung der Jahresprognose wäre eine Enttäuschung. Entscheidend ist jedoch, wie die Zahlen am Markt aufgenommen werden. Bezogen auf die jüngsten Quartalsergebnisse der relevanten Halbleiter-Unternehmen war das Glas zuletzt aber meist halbleer. Daher ist Vorsicht angesagt. Aktuell steuert das Papier das untere Ende der Unterstützungszone aus dem Jahr 2024 bei rund 70 Euro an. Das technische Rückschlagpotenzial dürfte aber sogar bis zur 200-Tage-Linie bei rund 65 Euro reichen.

Nicht jede Aktie steht derzeit unter dem gleichen Erwartungsdruck. Bei Masterflex hoffen Anleger vor allem auf die Bestätigung einer Wachstumsstory, die ab 2027 deutlich an Dynamik gewinnen könnte: zum Artikel

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Erstellung am 29.07.26 um 9:25 Uhr.

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