KSB: Ermutigende Signale


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KSB: Ermutigende Signale

KSB überrascht mit starkem Auftragseingang und dürfte zumindest das obere Ende der Jahresprognose erreichen können. Da zudem die Wachstumstreiber intakt sind, bleibt die günstige Aktie aussichtsreich.

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Nicht gerade spektakulär lesen sich auf den ersten Blick die Halbjahreszahlen des Pumpen- und Armaturenherstellers KSB. Der Umsatz konnte nur ganz leicht um 0,4 Prozent auf 1,47 Mrd. Euro gesteigert werden, währungsbereinigt hätte das Plus allerdings knapp 3 Prozent betragen. Das EBIT hingegen gab insbesondere wegen einer Schwäche im Absatzmarkt Chemie um 9 Prozent auf 98,4 Mio. Euro nach.

Starker Auftragseingang

Anlass zur Hoffnung gibt allerdings der Auftragseingang, der zum Halbjahr immerhin um fast 9 Prozent auf 1,85 Mrd. Euro zulegen konnte. Ohne negative Währungseinflüsse hätte das Plus sogar bei 11,5 Prozent gelegen. Erfreulich ist auch die Qualität des Auftragseingangs, denn mit einem Zuwachs von 9,6 Prozent konnte vor allem das margenstarke Service-Segment seine zwischenzeitliche Schwäche überwinden.

Konservative Prognose

Dass die Börse die Zahlen trotzdem nur verhalten aufgenommen hat, dürfte vor allem daran liegen, dass das Management die relativ weit gefasste Jahresprognose nur bestätigt hat. Diese sieht weiterhin einen Umsatz von 2,9 Mrd. Euro bis 3,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,0 Mrd.) bei einem EBIT von 220 bis 265 Mio. Euro (Vorjahr: 252 Mio.) vor. Nach dem Auftragsschub zum Halbjahr erscheint nun aber zumindest das obere Ende der Prognosespanne und damit ein leichtes Wachstum beider Kennzahlen realistisch.

Moderate Bewertung

Demgegenüber erscheint die Aktie mit einem KGV für 2026 von unter 12 weiterhin moderat bewertet. Zumal die mittelfristigen Wachstumstreiber von KSB dank der Positionierung in Wachstumsmärkten wie der Trinkwasser- und Energieversorgung oder zunehmend auch der Kühlung von Rechenzentren völlig intakt sind. Bis 2030 peilt das Management unverändert einen Umsatz von 4 Mrd. Euro sowie eine Steigerung der EBIT-Marge von aktuell 6,7 auf 10 Prozent an. Kommt es auch nur in etwa so, dürfte die Aktie noch über erhebliches Kurspotenzial verfügen.

Bei JDC stehe die Halbjahreszahlen noch an, doch sie könnten den entscheidenden Schub liefern, um eine sehr vielversprechende Chartformation zu vollenden: zum Artikel

Sehr gute Nachrichten gibt es indes von Pyrum, denn das Unternehmen konnte eine weitere große Adresse aus der Reifenindustrie als Abnehmer gewinnen. Inzwischen hat auch die Aktie endlich reagiert, was aber erst der Anfang sein dürfte, sofern der Hochlauf der Produktion wie geplant gelingt. Die Industriekunden scheinen diesbezüglich jedenfalls zuversichtlich zu sein: zum Artikel

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Erstellung am 10.08.26 um 11:18 Uhr.

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