Deutsche Pfandbriefbank: Deshalb wird es technisch jetzt spannend


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Deutsche Pfandbriefbank: Deshalb wird es technisch jetzt spannend

Die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank kämpft mit dem Ausbruch aus der Seitwärtsrange. Positive Q2-Zahlen könnten den Kampf unterstützen.

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Der Arbeitsmarktbericht in den USA ist am vergangenen Freitag eher schwach ausgefallen. Für die Börse war dies dennoch ein gutes Signal. Denn droht keine wirtschaftliche Überhitzung, sinkt die Gefahr von Zinserhöhungen durch die US-Notenbank. Für die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) ist das ein positives Signal. Die Aktie reagierte dementsprechend und legte seit Freitagmittag wieder etwas zu.

Ruhe vor dem Sturm

Aber ob sich die Gemengelage damit bereits entzerrt, darf angezweifelt werden. Durch den Krieg am Golf ist verzögert mit einer deutlichen Verteuerung von Waren zu rechnen, was dann die Inflation antreiben könnte. Zudem scheint Europa stärker von den Auswirkungen der Auseinandersetzung am Golf betroffen, als die USA. Eine Zinserhöhung durch die EZB ist nicht vom Tisch. Die nächste Sitzung ist am 10. September und bis dahin kann noch viel passieren.

Spannende Technik

Technisch zeigt sich die Aktie auf Jahresbasis noch richtungslos und bleibt in der Seitwärtsrange zwischen 3,20 und 3,70 Euro gefangen. Zuletzt hat das Papier aber wieder auffällig in Richtung der oberen Begrenzung der Spanne gedreht. Widerstand droht noch von der 200-Tage-Linie, die sukzessive von oben kommend etwas drückt. Dies könnte einen Ausbruch über die 3,70-Euro-Marke noch behindern. Gelingt dennoch der Ausbruch, wäre das technisch ein starkes Signal.

Fazit

Am 13. August präsentiert die pbb ihre Q2-Zahlen. Ob sich dabei etwas an den Zielen für die Risikovorsorge ändert, ist auch von den Erwartungen des Managements bezüglich der zukünftigen Zinspolitik der EZB abhängig. Positive Aussagen hierzu – und zum weiter noch nicht abgeschlossenen US-Exit – könnten dem Papier aber tatsächlich den Impuls geben, um sich aus der technischen Zwickmühle zu befreien. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über die obere Begrenzung der Seitwärtsrange und zugleich über die 200-Tage-Linie, bieten sich für risikobereite Anleger erste zyklische Käufe an.

Auch bei JDC könnten die anstehenden Halbjahreszahlen den entscheidenden Schub liefern, um eine sehr vielversprechende Chartformation zu vollenden: zum Artikel

Sehr gute Nachrichten gibt es indes von Pyrum, denn das Unternehmen konnte eine weitere große Adresse aus der Reifenindustrie als Abnehmer gewinnen. Inzwischen hat auch die Aktie endlich reagiert, was aber erst der Anfang sein dürfte, sofern der Hochlauf der Produktion wie geplant gelingt. Die Industriekunden scheinen diesbezüglich jedenfalls zuversichtlich zu sein: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.441 Prozent oder 14,0 Prozent p.a. (Stand: 08.08.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 10.08.26 um 10:23 Uhr.

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