Spritpreise steigen am Wochenende leicht


MÜNCHEN (dpa-AFX) - Tanken ist über das Wochenende nur etwas teurer geworden. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags waren Superbenzin und Diesel weniger als einen Cent teurer als noch am Freitag, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Sie blieben damit unter ihrem Mehrjahreshoch aus der vergangenen Woche.

Werbung

Pro Liter Super E10 wurden am Sonntag im Schnitt 2,037 Euro fällig. Das waren 0,2 Cent mehr als am Samstag. Im Vergleich zum letzten Tag vor Kriegsbeginn ergibt sich aber ein Anstieg von fast 26 Cent. Der Liter Diesel kostete am Sonntag 2,156 Euro. Das waren 0,3 Cent mehr als am Samstag und 41 Cent mehr als vor Kriegsbeginn. Am Montagmorgen deuteten die ersten Preise zudem auf einen weiteren geringfügigen Anstieg hin.

Die Preise pendeln sich damit langsam ein. War es bis zu den Mehrjahreshochs am Dienstag vergangener Woche relativ schnell nach oben gegangen, bewegen sich die Tagesdurchschnittspreise seither in einem relativ schmalen Preisband. Für Superbenzin liegt es knapp über 2 Euro, für Diesel grob um 2,15 Euro.

Rohöl schwankt stärker

Beim Rohöl, dem wichtigsten Treiber der Spritpreise, gibt es deutlich stärkere Schwankungen gibt: Am Montagmorgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai 104,61 US-Dollar bezahlt und damit etwa anderthalb Prozent mehr als am Freitag. Das Hoch lag vor einer Woche bei knapp 120 Dollar. Zum Vergleich: Vor Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran lag der Preis Ende Februar bei rund 73 Dollar.

Werbung

Von ihren Rekordhochs zu Beginn des Ukraine-Krieges vor vier Jahren sind die Preise aber noch ein Stück weit entfernt. Sie liegen für E10 bei 2,203 Euro pro Liter, für Diesel bei 2,321 Euro.

Am Montag soll eine von der Koalition eingesetzte Taskforce über den starken Anstieg der Sprit- und Energiepreise beraten. Dazu werden auch Vertreter von Mineralölkonzernen erwartet. Teilnehmen soll zudem der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Angesichts der deutlich gestiegenen Spritreise hatten Politiker den Mineralölkonzernen "Abzocke" vorgeworfen. Die Branche wies dies zurück./ruc/DP/men

Aktuelle Volkswagen (VW) vz. Aktie News

Werbung

Volkswagen (VW) vz. Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen (VW) vz. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
DatumRatingAnalyst
27.08.26 Volkswagen (VW) vz Halten DZ BANK
25.08.26 Volkswagen (VW) vz Neutral Goldman Sachs Group Inc.
14.08.26 Volkswagen (VW) vz Outperform RBC Capital Markets
28.07.26 Volkswagen (VW) vz Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
27.07.26 Volkswagen (VW) vz Buy Deutsche Bank AG

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.