Porsche-Aktie legt zu: Milliardenklage endgültig gescheitert
Der jahrelange Rechtsstreit um die gescheiterte Übernahme von Volkswagen ist für die Porsche SE endgültig beendet.
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Die Porsche Automobil Holding SE hat im jahrelangen Rechtsstreit um die versuchte Übernahme der Volkswagen AG einen endgültigen Sieg errungen. Der Bundesgerichtshof (BGH) wies die Rechtsbeschwerden mehrerer Kläger gegen einen Entscheid des Oberlandesgerichts Celle zurück, wie die Holding mitteilte. Damit scheitern rund 40 Kläger - zumeist US-Hedgefonds - rechtskräftig mit Schadensersatzforderungen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro.
BGH weist Schadensersatzforderungen zurück
Die Kläger hatten der Porsche SE vorgeworfen, die Märkte beim schrittweisen Aufbau der VW-Beteiligung ab 2005 nicht rechtzeitig über die tatsächlichen Absichten informiert zu haben. Mit dem Beschluss des BGH steht nun bindend fest, dass den Klägern keine Ansprüche auf Schadensersatz zustehen. Die ausgesetzten sechs Ausgangsverfahren müssen auf Basis dieses Urteils nun formal abgewiesen werden. Das Kapitalanleger-Musterverfahren ist damit rechtskräftig abgeschlossen.
Die Porsche-Aktie gewinnt auf XETRA zeitweise 1,57 Prozent auf 46,01 Euro.
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