Studie: Mehr britische Firmen vor finanzieller Schieflage


LONDON (dpa-AFX) - In Großbritannien steuern immer mehr Unternehmen einer Studie zufolge auf eine finanzielle Schieflage zu. Nach einer am Freitag veröffentlichten Analyse der Unternehmensberatung Begbies Traynor war die Zahl der Unternehmen, die unter wesentlichem finanziellen Druck litten, im ersten Quartal dieses Jahres knapp 20 Prozent höher als noch im Vorjahreszeitraum. Die Experten warnen daher vor einer drohenden Insolvenzwelle. Am schwersten betroffen sind demnach der Bausektor und die Gastronomie.

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Hintergrund ist dem Bericht zufolge ein "perfekter Sturm" aus Brexit- und Pandemiefolgen sowie einer steigenden Inflation. Julie Palmer, Partnerin bei Begbies Traynor, forderte die Regierung in London auf, Unternehmen bei der Rückzahlung von staatlichen Krediten aus der Pandemie mehr Zeit einzuräumen. "Eine harte Linie einzuschlagen bei der Rückzahlung von staatlich gedeckten Corona-Krediten und anderen würde Unternehmen in den Abgrund stürzen mit dem Risiko, dass die Milliarden, die in die Wirtschaft gesteckt wurden, verloren sind (...)", warnte Palmer.

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