Bayer-Aktie höher: Kerendia zeigt Wirkung bei hypertensiver Nephropathie
Das Herz- und Nierenmedikament Kerendia von Bayer kann auch Patienten mit hypertensiver Nephropathie helfen.
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Das ist eine Nierenschädigung, die durch chronischen Bluthochdruck entstehen kann. Eine Subgruppenanalyse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie FIND-CKD zeigte nach Unternehmensangaben vom Sonntag, dass der Wirkstoff Finerenon des Medikamentes Kerendia zusätzlich zur Standardtherapie den Rückgang der Nierenfunktion bei Patienten mit hypertensiver Nephropathie im Vergleich zu einem Placebo verlangsamte.
Das teilte Bayer am Sonntag im Rahmen des Kongresses der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in München mit. Im Vergleich zu einem Placebo sei auch das kombinierte renale und kardiovaskuläre Risiko reduziert worden. Für die betroffene Patientengruppe seien bislang nur wenige leitliniengerechte Therapieoptionen verfügbar.
Kerendia (teils auch als Firialta) wird in vielen Ländern bereits zur Behandlung der chronischen Nierenerkrankung (CKD) in Verbindung mit Typ-2-Diabetes (T2D) sowie gegen Herzinsuffizienz eingesetzt. Für die Behandlung der nicht-diabetischen CKD liegt derzeit keine Zulassung für Finerenon vor.
Das noch junge Medikament zählt zu den Treibern der Pharmasparte. Allein im ersten Halbjahr 2026 wuchsen die Erlöse mit Krendia im Jahresvergleich um 75 Prozent auf 603 Millionen Euro.
Die Bayer-Aktie zeigte sich im XETRA-Handel am Montag letztlich mit einem Plus von 0,76 Prozent bei 49,04 Euro.
/mis/zb
BERLIN/MÜNCHEN (dpa-AFX)
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