FMC-Aktie unter Druck: Führungswechsel schockt Anleger - JPMorgan bleibt skeptisch
Fresenius Medical Care (FMC) wechselt überraschend den CEO aus.
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Wie der DAX-Konzern mitteilte, beschloss der Aufsichtsrat einstimmig, Shervin J. Korangy mit Wirkung zum 12. Oktober zum Vorstandsvorsitzenden zu bestellen. Die amtierende Konzernchefin Helen Giza wird den weiteren Angaben zufolge mit Ablauf des 11. Oktober aus dem Unternehmen ausscheiden. Sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats hat Shervin J. Korangy im Zuge seiner Ernennung zum CEO niedergelegt.
FMC-Aktie unter Druck
Der abrupte Wechsel an der Unternehmensspitze schockte die Anleger. Die FMC-Aktie verlor schlussendlich via XETRA 6,85 Prozent auf 37,42 Euro. Damit waren die FMC-Papiere das Schlusslicht im schwachen DAX.
JPMorgan bleibt bei "Underweight"
Die US-Bank JPMorgan reagierte auf den Führungswechsel mit einer unveränderten Einstufung der FMC-Aktie auf "Underweight". Auch das Kursziel von 32,30 Euro ließ Analyst David Adlington unverändert. Sowohl die Nachricht als auch deren Zeitpunkt hätten überrascht, schrieb der Experte. Schließlich habe der Dialysekonzern gerade ein Quartal beendet, das als schwierig befürchtet worden sei.
Optimisten hätten zudem darauf gehofft, dass die nun abgelöste Chefin Helen Giza das Aufwärtspotenzial durch die Einführung der High-Volume-Hämodiafiltration in den USA aufzeigen könnte, fuhr Adlington fort. Dabei handelt es sich um eine erweiterte Form der Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen. Nach Einschätzung des JPMorgan-Analysten ist dies angesichts des Führungswechsels nun weniger wahrscheinlich.
Dow Jones und dpa-AFX
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Bildquellen: Fresenius Medical Care, Fresenius Medical Care
