SUSS MicroTec: Inkjet-Offensive mit Partner aus Taiwan


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SUSS MicroTec: Inkjet-Offensive mit Partner aus Taiwan

SUSS MicroTec bündelt seine Inkjet-Kompetenzen mit dem taiwanesischen Anlagenbauer Manz Asia. Der adressierte Markt gilt als Wachstumsfeld – was die Partnerschaft für SUSS konkret abwirft, bleibt vorerst aber offen.

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SUSS MicroTec setzt ein Achtungszeichen: Man hat eine strategische Zusammenarbeit mit Manz Asia angekündigt. Gemeinsam wollen beide Unternehmen Inkjet-Lösungen für die Halbleiterfertigung und für das sogenannte Advanced Packaging entwickeln, also die aufwendige Weiterverarbeitung fertiger Chips zu einbaufertigen Bauteilen. Für SUSS ist das Feld kein Neuland, sondern ein erklärter Wachstumspfeiler, den das Unternehmen mit der Partnerschaft nun schneller ausbauen will.

Was hinter der Inkjet-Technologie steckt

Beim Inkjet-Verfahren werden Materialien ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker punktgenau aufgetragen. Das spart Material und erlaubt eine gleichmäßige Beschichtung auch komplexer, dreidimensionaler Strukturen. Genau solche Anforderungen nehmen im Advanced Packaging zu, weil Chips immer dichter gepackt und aufwendiger verschaltet werden.

SUSS bringt seine Erfahrung in Halbleiterprozessen ein, Manz Asia steuert etablierte Inkjet-Kompetenz und einen Zugang zum Panel-Level-Packaging bei, einer Fertigung auf großen rechteckigen Trägern statt auf runden Wafern.

Ein Markt mit Perspektive

SUSS beruft sich auf Marktanalysen, wonach der jährlich adressierbare Anlagenmarkt für Inkjet-Anwendungen in der Halbleiterindustrie bis 2030 ein Volumen von mehr als 800 Mio. Dollar erreichen könnte. Diese Zahl stammt aus einer Untersuchung des Marktforschers Yole und beschreibt das gesamte Marktpotenzial. Welchen Anteil SUSS davon realistisch erobern könnte, bleibt bislang unklar.

Genau hier liegt auch das Problem einer Einordnung: Es werden weder ein Auftragsvolumen noch konkrete Umsatzbeiträge oder ein Zeitplan genannt. Es handelt sich letztlich nur um eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Technologieentwicklung.

Einordnung in die laufende Strategie

Die Kooperation zahlt auf das Programm „Ambition 2030“ ein, mit dem SUSS seine Technologiebasis verbreitern will. Vor diesem Hintergrund ist eine Partnerschaft, die auf einen Zukunftsmarkt zielt, sinnvoll, verändert aber kurzfristig weder Auftragsbestand noch Ergebnis. Für die Investmentstory von SUSS zählt vor allem, dass sich das Unternehmen frühzeitig in einem Feld positioniert, das an Bedeutung gewinnen dürfte. Anleger sollten die Ankündigung aber eher als strategisches Signal sehen denn als unmittelbaren Ergebnistreiber.

Früh positionieren will sich nicht nur SUSS: Bei Masterflex haben sich zuletzt gleich zwei langfristig orientierte Investoren in Stellung gebracht. Für die Aktie, die seit einem Jahr nicht vom Fleck kommt, könnte das ein Vorbote sein: zum Artikel

Auch bei Matador Secondary Private Equity könnte die Aktie vor einem Schub stehen. Denn neben den guten Halbjahreszahlen steht im September ein Termin an, der dem Titel Aufmerksamkeit bringen dürfte: zum Artikel

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Erstellung am 03.09.26 um 23:21 Uhr.

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