Twitter-Großaktionär

Twitter-Aktie erneut mit Gewinnen: Elon Musk zieht in Twitter-Verwaltungsrat ein - Umfrage zu Redigier-Knopf


Twitter-Aktie erneut mit Gewinnen: Elon Musk zieht in Twitter-Verwaltungsrat ein - Umfrage zu Redigier-Knopf

Tech-Milliardär Elon Musk zieht nach seinem überraschenden Einstieg bei Twitter auch in den Verwaltungsrat der Firma ein.

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Musk bekommt damit offiziell größeren Einfluss auf die Strategie von Twitter. Der Chef des Elektroauto-Herstellers glaube an die Plattform und sei zugleich ein scharfer Kritiker, schrieb Twitter-Chef Parag Agrawal am Dienstag. "Das ist genau, was wir brauchen", damit Twitter auf lange Sicht stärker werde.

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Erst am Vortag war bekanntgeworden, dass Musk mit einer Beteiligung von 9,2 Prozent zum größten Aktionär von Twitter wurde. Zunächst sah es danach aus, als wolle er sich mit einer passiven Rolle als Investor begnügen. Musk selbst äußerte sich bisher nicht dazu, was er mit seiner Investition bezweckt.

Die Verwaltungsrat in US-Unternehmen spielt zum einen eine kontrollierende Rolle ähnlich wie die deutschen Aufsichtsräte - hat zudem aber auch stärkeren Einfluss auf die Strategie.

Der Twitter-Anteil dürfte den 50-Jährigen rund drei Milliarden Dollar gekostet haben - und mit dem Kursanstieg von gut 27 Prozent am Montag war es gleich eine lohnende Geldanlage. Musk ist dank seiner Beteiligungen an Tesla und der Weltraumfirma SpaceX der mit Abstand reichste Mensch der Welt. Der Finanzdienst Bloomberg schätzt sein Vermögen aktuell auf 288 Milliarden Dollar.

Elon Musk startet auf Twitter Umfrage zu Redigier-Knopf

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Tech-Milliardär Elon Musk greift nach seinem großangelegten Einstieg bei Twitter eine alte Forderung vieler Nutzer auf: Die Möglichkeit, Tweets nachträglich zu ändern. Nutzer können sich in einer von Musk aufgesetzten Twitter-Umfrage dazu äußern, ob sie einen Redigier-Knopf wollen. Nach den ersten Stunden in der Nacht zum Dienstag lag die Zustimmung bei rund 75 Prozent.

Die nichtrepräsentative Umfrage hat zwar keine direkten Konsequenzen, doch die frisch erworbene Beteiligung von 9,2 Prozent sichert Musk automatisch mehr Gehör beim Twitter-Management. Twitter ging auf die jahrelangen Forderungen nach einer Redigier-Möglichkeit nie ein.

Twitter-Chef Parag Agrawal erlaubte sich eine dezente Spitze gegen seinen neuen größten Anteilseigner. Agrawal retweetete Musks Befragung mit den Worten: "Die Konsequenzen dieser Umfrage werden bedeutend sein. Bitte stimmen sie sorgfältig ab." Mit diesem Satz hatte Musk vor einigen Tagen Twitter-Nutzer nach deren Meinung über die Redefreiheit bei dem Dienst gefragt, bevor er seinen Einstieg bekanntgab.

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Im NASDAQ-Handel legte die Twitter-Aktie nach ihrem Kurssprung vom Vortag am Dienstag 2,02 Prozent auf 50,98 US-Dollar zu. Die Tesla-Aktie verlor unterdessen deutlich 4,73 Prozent auf 1.091,26 US-Dollar.

SAN FRANCISCO (dpa-AFX)

Bildquellen: 1000 Words / Shutterstock.com, Paul Warner / Getty Images

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