BYD-Aktie im Blick: Tesla-Rivale macht niedrigeren Halbjahresgewinn - auch Umsatz rückläufig
Der chinesische Elektroautobauer BYD hat seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vorgelegt. So hat sich der Konzern in den ersten sechs Monaten beim Umsatz und Gewinn geschlagen.
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Der chinesische E-Autobauer und Tesla-Konkurrent BYD hat seine Bilanz für das erste Halbjahr präsentiert. In den ersten sechs Monaten reduzierte der Konzern seinen Umsatz auf 344,815 Milliarden CNY, nachdem im Vorjahreszeitraum noch 371,28 Milliarden CNY in den Büchern gestanden hatten.
Unter dem Strich fiel das Ergebnis positiv aus: Der Nettogewinn fiel aber im Berichtszeitraum auf 12,325 Milliarden CNY. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte BYD einen Gewinn von 15,511 Milliarden CNY erzielt. Das Ergebnis je Aktie belief sich im abgelaufenen Halbjahr auf 1,35 CNY, nach 1,71 CNY im ersten Halbjahr 2025.
Gewinnanstieg im zweiten Quartal dank höherer Exporte
Der Blick aufs zweite Quartal 2026 fällt positiv aus: Der chinesische Elektroautoriese BYD hat vom zunehmenden Export seiner Fahrzeuge profitiert. Dabei kam dem Rivalen der deutschen Autobauer BMW, Mercedes-Benz Group undVolkswagen auch die stärkere Nachfrage nach seinen teureren Modellen zugute. Trotz eines Umsatzrückgangs wuchs der Überschuss im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 8,2 Milliarden chinesische Yuan (1,05 Mrd Euro), wie BYD am Freitag in Shenzhen mitteilte. Es war der erste Gewinnanstieg seit fünf Quartalen.
Heimatmarkt bleibt hart umkämpft
Der Umsatz ging allerdings um drei Prozent auf knapp 195 Milliarden Yuan zurück. So hatte BYD mit einem Abschwung auf dem chinesischen Heimatmarkt zu kämpfen. Andererseits punktet der Hersteller mit seinen Autos inzwischen auch in anderen Ländern. In der EU und in Südamerika hatte BYD die Verkaufszahlen zuletzt deutlich gesteigert und dabei höhere Margen erzielt.
Mit dem Quartalsgewinn übertraf BYD die Erwartungen von Analysten leicht. Für das Unternehmen ist die Entwicklung von großer Bedeutung, nachdem der harte Wettbewerb mit anderen chinesischen Anbietern wie Geely und Xiaomi jahrelang an den Gewinnen gezehrt hatte.
Da der Handel in Hongkong bereits beendet ist, konnte die BYD-Aktie dort noch nicht auf die Zahlen reagieren.
Alexandra Hesse, Benedict Kurschat, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX
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