ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

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Ifo-Geschäftsklima im Wohnungsbau verschlechtert

Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich im Juni erneut spürbar verschlechtert. Wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte, sank das Geschäftsklima von minus 29,5 auf minus 31,0 Punkte. Die Bauunternehmen beurteilen demnach sowohl ihre aktuelle Lage als auch die Perspektive für die nächsten Monate pessimistischer. Die Erwartungen fielen dabei sogar auf den niedrigsten Stand seit März 2025. "Die Hoffnung auf eine schrittweise Erholung hat erneut einen Dämpfer erhalten", sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. "Viele Unternehmen sehen derzeit keine Anzeichen für eine nachhaltige Belebung des Wohnungsbaus."

USA und Iran verstärken Angriffe im Kampf um die Straße von Hormus

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat sich am Wochenende zugespitzt. Die USA führten am Sonntag mehrere Wellen von Angriffen auf iranische militärische Ziele durch, während iranische Streitkräfte auf Handelsschiffe feuerten, die die Straße von Hormus durchquerten. Durch diese Wasserstraße wird ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert. Zudem griff der Iran erneut die US-Verbündeten in der Region an. Die Ölpreise legten im frühen asiatischen Handel deutlich zu.

Tod von Senator Graham löst Nachfolge-Debatte aus

Die Republikaner dürften nach Ansicht von Beobachtern schnell handeln, um den Sitz des verstorbenen Senators Lindsey Graham neu zu besetzen. Sein plötzlicher Tod vergrößert die Herausforderungen für die Abgeordneten der Republikaner. Diese versuchen im Vorfeld der Zwischenwahlen, einen guten Kandidaten zu finden und die Agenda von Präsident Donald Trump durchzusetzen. Der langjährige republikanische Senator aus South Carolina starb im Alter von 71 Jahren an einem Aortenriss, teilte sein Büro mit. Sein Tod verringert die Mehrheit der Republikaner im Senat auf 52 zu 47 Sitze.

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Chinas BIP-Wachstum dürfte sich im zweiten Quartal verlangsamt haben

Chinas Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal habe sich wahrscheinlich von 5,0 Prozent im Vorquartal auf 4,7 Prozent verlangsamt, schreibt Moody's Analytics in einer Research Note. Die Zusammensetzung des Wachstums des Landes sei besorgniserregend, heißt es weiter, da der schwache Konsum der privaten Haushalte, die schwachen Investitionen und der anhaltende Abschwung am Immobilienmarkt die Binnenwirtschaft belasten. Dies mache China für sein Wachstum zunehmend von Exporten und dem verarbeitenden Gewerbe abhängig, heißt es. Die BIP-Daten werden am Mittwoch veröffentlicht.

DJG/DJN/apo

(END) Dow Jones Newswires

July 13, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)

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