DEUTZ-Aktie im Aufwind: Rund 25 Prozent Kursplus in einer Woche
Die Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) wird für die Aktien von DEUTZ immer stärker zum Kurstreiber.
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Die im MDAX notierten Papiere des Kölner Motorenbauers legten auch am Freitag deutlich zu und kletterten mit 12,84 Euro auf den höchsten Stand seit 1998. DEUTZ hatte den Zukauf für 1,6 Milliarden Euro Anfang Juli gemeldet.
Zuletzt gewannen die DEUTZ-Aktien unter den führenden Werten in dem Index der mittelgroßen Börsenwerte via XETRA 3,69 Prozent auf 12,91 Euro. Binnen einer Woche haben sie damit einen Zuwachs von rund einem Viertel verzeichnet. Seit Jahresanfang steht ein Kursplus von fast 50 Prozent zu Buche.
Mit FFG engagiert sich DEUTZ stärker im boomenden Rüstungssektor. Das sorgt am Markt für Fantasie. Das Rüstungsunternehmen ist Spezialist unter anderem für Wehrtechnik und Kettenfahrzeuge und bietet auch Wartung und Reparaturen an. Die Übernahme bringe für DEUTZ Wachstumspotenzial und hohe Synergieeffekte mit sich, schrieben die Autoren des Börsenbriefs Fuchs-Kapital.
DEUTZ stärke mit FFG das Segment Verteidigung erheblich und verringere gleichzeitig die Abhängigkeit vom zyklischen Geschäft mit Verbrennungsmotoren, schrieb am Vortag die DZ Bank. Sie sieht in der Akquisition einen klugen strategischen Schachzug. Der von 12 auf 16 Euro erhöhte faire Wert für die DEUTZ-Aktien signalisiert noch Spielraum nach oben. Zuvor hatten bereits die Analysten von Kepler Cheuvreux und Oddo BHF ihre Kursziele für DEUTZ ähnlich deutlich nach oben geschraubt.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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Bildquellen: DEUTZ AG