Vergleich-Erfüllung

Volkswagen: US-Kontrolleur Thompson beendet Prüfungen - 2019 rund 2.000 interne Whistleblower-Hinweise


Volkswagen: US-Kontrolleur Thompson beendet Prüfungen - 2019 rund 2.000 interne Whistleblower-Hinweise

Der vor gut drei Jahren im Zuge des Dieselskandals eingesetzte US-Aufseher hat seine Arbeit bei Volkswagen abgeschlossen.

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Larry Thompson habe bestätigt, dass VW den Verpflichtungen aus dem Vergleich mit dem US-Justizministerium nachgekommen sei, heißt es in der Mitteilung des DAX-Konzerns. VW habe unter anderem ein Compliance-Programm auf- und umgesetzt, das Verstöße gegen Anti-Betrugs- und Umweltgesetze verhindere beziehungsweise aufdecke.

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"Thompson und sein Team haben uns darin unterstützt, Volkswagen zu einem stärkeren Unternehmen zu machen, aber das Ende des Monitorships ist nicht das Ende unserer Reise", so VW-Chef Herbert Diess laut Mitteilung. "Volkswagen ist heute ein besseres Unternehmen als vor drei Jahren", so Thompson in derselben Mitteilung.

Während des Monitorships habe VW knapp 300 neue oder überarbeitete interne Vorschriften und Richtlinien implementiert, um die Einführung neuer Prozesse zu beschleunigen. Unter anderem sei ein neuer Bereich für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit bei der Volkswagen Group of America und ein konzernweiter Verhaltenskodex eingesetzt worden.

Der frühere stellvertretende US-Generalstaatsanwalt Thompson war nach dem Dieselskandal im Mai 2017 von der US-Regierung als Kontrolleur bei Volkswagen eingesetzt worden. Er überwachte unter anderem, ob der Konzern die Vergleichsvereinbarungen mit dem US-Justizministerium einhält.

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Im Jahr 2019 rund 2.000 interne Whistleblower-Hinweise bei Volkswagen

Mitarbeiter des VW-Konzerns haben im vergangenen Jahr rund 2000 Mal das interne Whistleblower-System genutzt, um Hinweise auf mögliche Unregelmäßigkeiten weiterzuleiten. Nur in vergleichsweise wenigen Fällen habe es sich nach entsprechender Prüfung jedoch um "ernsthafte Verstöße" gehandelt, "denen intensiv nachgegangen werden musste", sagte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Volkswagen bezifferte diese Zahl auf etwa 60 bis 70. Die Verbesserung der Prozesse zur Regeltreue und Integrität war eine der zentralen Punkte einer Vereinbarung, die VW nach dem Auffliegen der Diesel-Manipulationen mit der US-Regierung getroffen hatte.

(Dow Jones / dpa-AFX)

Bildquellen: hans engbers / Shutterstock.com

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22.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG

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