BayWa-Aktie leichter: Preissteigerungen auf dem Agrarmarkt
Die weltweite Getreideversorgung wird nach Angaben des Münchner Mischkonzerns BayWa knapper.
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Nach einem kräftigen Preisanstieg bei Getreide in diesem Jahr geht der größte deutsche Agrarhändler auch für die nächsten Jahre "nicht von fallenden Preisen aus", wie Vorstandschef Klaus Josef Lutz am Donnerstag sagte. "Die Weltbevölkerung wächst, die Nachfrage steigt. Vor allem die Nachfrage nach Fleisch, und damit wird automatisch auch der Bedarf an Getreide im Rahmen der Futtermittelproduktion weiter ansteigen."
Wegen der Volatilität der internationalen Agrarmärkte sind nach Angaben des BayWa Der Getreidepreis macht bei Brot, Nudeln und anderen Lebensmitteln nur einen vergleichsweise geringen Teil des Endpreises im Einzelhandel aus, doch haben Landwirte und Nahrungsmittelindustrie selbst in mehreren Bereichen mit großen Preissteigerungen zu kämpfen. So ist der Preis von Stickstoffdünger laut Baywa innerhalb eines Jahres um 200 Prozent gestiegen - getrieben durch den rasanten Anstieg der Strom- und Energiepreise. Die Düngerherstellung sei sehr stromintensiv, sagte Lutz. Das Münchner Unternehmen meldete für die ersten neun Monate kräftige Gewinnsteigerungen in allen Geschäftsfeldern Energie, Agrarhandel und Bau. Der Vorsteuergewinn des
BayWa-Aktien verlieren im XETRA-Handel zeitweise 0,90 Prozent auf 39,75 Euro.
/cho/DP/eas
MÜNCHEN (dpa-AFX)
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Bildquellen: BayWa AG, BayWa AG
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