Verpasste Chance

Milliardär Ron Baron: Dieses Nicht-Investment war mein größter Fehler


Milliardär Ron Baron: Dieses Nicht-Investment war mein größter Fehler

Jeder Anleger wird dieses Gefühl kennen: Da wird eine Aktie links liegen gelassen und Jahre später muss man sich eingestehen, dass sich das Investment mehr als gelohnt hätte. Davor sind auch milliardenschwere Fondsmanager wie Ron Baron nicht gefeit, wie er nun zugibt.

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Im Interview mit CNBCs "Squawk Box" gab Milliardär und Fondsgründer Ron Baron am Dienstag einen folgenschweren Fehler zu. "Ich habe nicht in den Wert investiert. Wie konnte mir das entgehen?", beklagt sich Baron. Baron ist der Gründer von Baron Capital. Der Fonds verwaltet Vermögenswerte in Höhe 28,3 Milliarden US-Dollar.

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"Mein größter Fehler"

Die Rede ist von der Amazon-Aktie. Doch Baron versucht sich im Interview zu verteidigen. Für ihn geht es insbesondere um das Jahr 1999. Damals musste Baron Capital einen herben Verlust wegen eines Investments in Sotheby's verbuchen. Das Auktionshaus war seinerzeit in einem Skandal um Preisabsprachen verwickelt. Um den Verlust etwas abzufedern, versuchte Baron sogar, Amazon-Chef Jeff Bezos davon zu überzeugen, in Sotheby's zu investieren. "Hier bin ich und versuche ihn dazu zu bringen dieses Unternehmen, in dem ich investiert bin, zu kaufen und ich bin darin gefangen, anstatt mich auf 'Oh mein Gott, dieser Kerl hat die Welt verändert' zu konzentrieren", so Baron.

Also habe ihn der Wunsch, dass Bezos Sotheby's übernimmt, so in Anspruch genommen, dass er den wirklichen Gewinner schlichtweg übersehen habe. "Mein größter Fehler war, nicht in Amazon zu investieren", gibt er schließlich zu.

Buy-and-Hold-Strategie

Wie auch das Orakel von Omaha, Warren Buffett, setzt Baron auf eine langfristige Anlage-Strategie. Er investiert in Unternehmen, die er für unterbewertet hält und bleibt dem Wert über Jahre hinweg treu. Laut CNBC haben Barons Investments eine durchschnittliche Haltedauer von rund 14 Jahren. Wenn sich der Milliardär bei Amazon nicht nur auf die Problematik rund um Sotheby's fokussiert hätte, hätte er an der langfristigen Amazon-Rally teilhaben können. Mitte 1999 standen Amazon-Anteilsscheine noch bei gerade einmal rund 60 US-Dollar. Inzwischen konnten die Titel sogar kurzfristig die 2.000-US-Dollar-Marke knacken - ein Plus von über 3.000 Prozent.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: scyther5 / istockphoto, Lasse Kristensen / Shutterstock.com

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08.07.26 Amazon Buy Goldman Sachs Group Inc.
26.06.26 Amazon Overweight JP Morgan Chase & Co.
18.06.26 Amazon Buy Jefferies & Company Inc.
16.06.26 Amazon Outperform RBC Capital Markets
27.05.26 Amazon Buy UBS AG