Wandlungsprämie

Vonovia-Aktie in Rot: Wandelanleihe aufgesockt


Vonovia-Aktie in Rot: Wandelanleihe aufgesockt

Der Immobilienkonzern Vonovia nimmt mit der Ausgabe von Wandelanleihen mehr ein als ursprünglich geplant.

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So seien Papiere im Volumen von 850 Millionen Euro platziert worden, teilte der DAX-Konzern am Dienstag in Bochum mit. Ursprünglich wollte Vonovia SE Werbung

Die Vonovia-Aktie geriet entsprechend unter Druck und schloss via XETRA 2,88 Prozent tiefer bei 20,26 Euro. Üblicherweise befürchten Anleger bei einer solchen Transaktion einen Verwässerungseffekt: Werden die Anleihen in Aktien gewandelt, steigt die Zahl der Aktien, auf die sich der erzielte Gewinn verteilt.

Die Papiere wurden Investoren außerhalb der USA angeboten. Das Bezugsrecht bestehender Aktionäre war ausgeschlossen. Die bis zum 30. Juni 2031 laufenden Papiere wurden ohne laufende Verzinsung mit einem Nennwert von 100.000 Euro pro Stück begeben. Sie können in Vonovia-Aktien gewandelt oder alternativ in bar zurückgezahlt werden. Dabei werde die Anleihe mit einer Wandlungsprämie von 37,5 Prozent auf den Referenzkurs der Aktie angeboten. Ohne Wandlung, Rückkauf oder Zurückzahlung ergebe sich bis zur Fälligkeit eine Rendite von 1,875 Prozent pro Jahr. Der Rückzahlungsbetrag liegt bei 109,78 Prozent des Nennwerts, wie es weiter hieß.

Vonovia kündigt Mieterhöhungen für Berlin an

Für viele Mieterinnen und Mieter des Wohnungskonzerns Vonovia und dessen Tochter Deutsche Wohnen erhöht sich in Berlin bald die Miete. Im Schnitt verlangt der Konzern in der Hauptstadt künftig 4,8 Prozent mehr als zuvor, wie Vonovia mitteilte. Damit liege das Unternehmen unter der im aktuellen Mietspiegel verzeichneten Erhöhung von rund 6,9 Prozent.

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Im Schnitt bedeute die Erhöhung für Mieterinnen und Mieter rund 35 Cent mehr pro Quadratmeter. Maximal erhöhe sich die Miete um monatlich rund 70 Euro. Vonovia verspricht im Falle einer finanziellen Überlastung konkrete Lösungen. Nicht alle Mieterinnen und Mieter seien betroffen. Für wie viele es genau teurer wird, teilte Vonovia auf Nachfrage nicht mit.

Das Unternehmen prüfe und berücksichtige, wenn die Erhöhung dazu führe, dass jemand mehr als 30 Prozent seines Nettohaushaltseinkommens zahlen müsse. "Unser Versprechen: Niemand muss sich Sorgen um die Wohnung machen, und wir finden eine Lösung", teilte der Geschäftsbereichsleiter Ost von Vonovia, Sebastian Krüger, mit.

Vonovia gehören in Berlin seit der Übernahme der Deutsche Wohnen eigenen Angaben zufolge rund 130.000 Wohnungen.

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Im Mai war der neue Berliner Mietspiegel erschienen, auf den sich Vonovia beruft. Der sogenannte Median aller im Mietspiegel aufgeführten Nettokaltmieten liegt darin bei 7,71 Euro pro Quadratmeter.

Das ist nicht der statistische Durchschnitt, sondern der allgemeine Mittelwert. Es gibt also genauso viele erfasste Mietwerte darüber wie darunter. Im Mietspiegel 2024 lag der Wert bei 7,21 Euro - 50 Cent niedriger. Die Steigerung entspricht den von Vonovia angeführten 6,9 Prozent.

FRANKFURT (dpa-AFX Broker)

Bildquellen: Vonovia SE

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DatumRatingAnalyst
02.07.26 Vonovia SE Overweight JP Morgan Chase & Co.
30.06.26 Vonovia SE Overweight JP Morgan Chase & Co.
25.06.26 Vonovia SE Buy Deutsche Bank AG
17.06.26 Vonovia SE Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
16.06.26 Vonovia SE Buy Goldman Sachs Group Inc.
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