WDH/AKTIEN IM FOKUS: Autosektor fällt zurück - Starkes Halbjahr


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Indizes

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(Im 2. Absatz, letzter Satz wurde eine Formulierung berichtigt: ansteckendere)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktien aus der Automobilbranche haben am Mittwoch im schwachen Gesamtmarkt besonders kräftig eingebüßt. Der europäische Sektor sank als Schlusslicht der Stoxx-600-Sektorübersicht um 2,4 Prozent unter das Zwischentief von vor neun Tagen. Damit fiel er auf das Niveau von Ende Mai zurück.

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Konjunkturanfällige Branchen insgesamt mieden Anleger zur Wochenmitte. Rohstoff- und Bankenwerte waren neben Automobilwerten sehr schwach. Die Ausbreitung der ansteckenderen Virusvariante Delta könnte den Wirtschaftsaufschwung etwas verzögern, hieß es aus dem Handel.

Der Automobilsektor hat sich zudem in diesem Jahr bislang sehr gut entwickelt mit einem Gewinn von fast 23 Prozent und damit deutlich mehr als beispielsweise der Dax (DAX 30) mit einem Plus von gut 13 Prozent. Vor gut drei Wochen war der Autosektor - getragen von Konjunkturhoffnung im Zuge des Hochfahrens der Volkswirtschaften und vom Elektrifizierungstrend der Branche noch haarscharf an seinem Rekordhoch aus dem Jahr 2015 vorbei geschrammt. Seitdem tendieren die Investoren immer häufiger zu Gewinnmitnahmen.

Die Aktien von Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) verloren am Mittwochvormittag am Dax-Ende 3,7 Prozent. Sie reagierten damit auf eine US-Gerichtsentscheidung zum Diesel-Skandal. Das Oberste Gericht von Ohio entschied, dass der Bundesstaat Sanktionen wegen systematischer Abgasmanipulation gegen den Autobauer verfolgen kann, die über die bereits auf US-Bundesebene vereinbarten Strafen hinausgehen. Den Wolfsburgern könnten erneut milliardenschwere Bußgelder drohen.

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Schwach waren im Dax auch die Titel des Zulieferers Continental sowie der Hersteller BMW und Daimler mit Abschlägen zwischen 1,8 und 2,6 Prozent.

Auch in den Reihen hinter dem Dax ließen Autowerte Federn. So waren Porsche SE (Porsche SE Vz) im MDAX der größte Verlierer mit einem Minus von fast fünf Prozent. Hella (HELLA GmbHCo), die am Vortag nach Spekulationen über eine Übernahme durch Knorr-Bremse auf ein Rekordhoch gestiegen waren, fielen um fast vier Prozent zurück. Dürr büßten ähnlich viel ein./ajx/bek/jha/

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Datum Rating Analyst
29.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Deutsche Bank AG
23.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG

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