Lufthansa-Aktie im Plus: Gespräche mit Ufo wieder aufgenommen - Ende für Check-In-Schalter am Fernbahnhof
Im Ufo-Tarifkonflikt bahnt sich eine Annäherung an - gleichzeitig schließt Lufthansa zum 26. Oktober das AirRail-Terminal am Frankfurter Fernbahnhof.
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In den lange festgefahrenen Tarifkonflikt der Flugbegleitergewerkschaft Ufo mit der Lufthansa kommt Bewegung. Wie die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) mitteilte, werden in der kommenden Woche wieder in Gespräche zu offenen Tarifthemen aufgenommen. Für die kommenden Wochen seien eng getaktet weitere Termine vorgesehen. Auch die Gespräche zu Lösungen für die von der Stilllegung der Zubringerfluggesellschaft Cityline betroffenen Mitarbeiter werden wieder aufgenommen.
"Nach einer mehrtägigen Moderation, einem anschließenden Workshop und weiteren Sondierungsgesprächen hat sich aus Sicht der Ufo in den vergangenen Wochen gezeigt, dass Lufthansa bereit ist, den Konfrontationsmodus der vergangenen Monate zu verlassen und wieder ernsthaft über tragfähige Lösungen für das Kabinenpersonal bei Lufthansa sowie für die von der Schließung der Lufthansa Cityline betroffenen Kolleg*innen zu sprechen", teilte die Gewerkschaft mit.
Über Inhalte und Verlauf der Gespräche haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.
Die Ufo hatte die Kernmarke Lufthansa sowie die Cityline im April mehrfach bestreikt, unter anderem auch parallel zu den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Lufthansa.
Check-In-Schalter am Fernbahnhof dichtgemacht
Die Lufthansa reduziert am Drehkreuz Frankfurt den Service für ihre Kunden, die mit der Bahn anreisen. Zum 26. Oktober wird das sogenannte AirRail-Terminal am Fernbahnhof des größten deutschen Flughafens geschlossen, wie die Airline bestätigt. Zuvor hatten mehrere Portale berichtet.
Dort können bislang noch Passagiere, die Bahnfahrt und Flug zusammen bei Lufthansa gebucht haben, frühzeitig ihr Gepäck aufgeben und für den Flug einchecken. Bei der Rückreise wird das Gepäck vom Flieger wieder an den Schalter im Bahnhof gebracht.
Dieser nur in Frankfurt angebotene Service entfällt künftig. Die Passagiere müssen ihr Gepäck zwischen Terminal und Bahnhof selbst transportieren. Die Abläufe würden mit der Maßnahme vereinfacht und Kapazitäten könnten gezielter eingesetzt werden, teilte Lufthansa zu den Gründen mit. Andere Vorteile bei der gemeinsamen Buchung von Flug und Bahnfahrt blieben bestehen: So werde der Anschluss garantiert und für beide Teilstrecken Meilen gutgeschrieben.
Via XETRA steht die Lufthansa-Aktie am Donnerstag zeitweise 0,95 Prozent höher bei 7,68 Euro.
DOW JONES / dpa-AFX
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