Wettbewerbshüter

K+S-Aktie unter Druck: K+S wartet auf grünes Licht für Gemeinschaftsunternehmen - Gewinnziel im Blick


K+S-Aktie unter Druck: K+S wartet auf grünes Licht für Gemeinschaftsunternehmen - Gewinnziel im Blick

Die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Reks durch K+S und die Remondis-Tochter Remex zieht sich wegen Bedenken der Wettbewerbshüter hin.

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Die EU-Kartellwächter sorgen sich laut einer Mitteilung vom Mittwoch weiter wegen einer möglicherweise zu großen Marktmacht bei der Entsorgung giftiger Flugasche. Die von dem hessischen Düngerkonzern und Remex unterbreiteten Vorschläge hätten nicht ausgereicht, diese zu zerstreuen. Der Fall werde daher an das deutsche Bundeskartellamt weitergereicht, das die Folgen der Marktkonzentration besser beurteilen könne. K+S zeigt sich aber weiterhin zuversichtlich.

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"Wir gehen nach wir vor davon aus, dass eine Freigabe der Transaktion erteilt werden kann. Anderslautende Hinweise liegen uns nicht vor", sagte ein K+S-Sprecher auf Nachfrage. Der Vollzug der Transaktion sei aus Unternehmenssicht weiterhin noch in diesem Jahr möglich. Bei einem Andauern der Prüfung durch das Bundeskartellamt könne sich der Abschluss jedoch in das Jahr 2022 verschieben.

Sollte sich die Prüfung tatsächlich länger hinziehen, hätte dies wohl auch Folgen für die Jahresziele von K+S. Denn die Prognose eines operativen Ergebnisses (Ebitda aus fortgeführtem Geschäft) von 700 bis 800 Millionen Euro im laufenden Jahr beinhaltet einen einmaligen Ertrag von rund 200 Millionen Euro aus der Reks-Gründung. Dieser Ertrag würde sich dann verschieben. Schlimmstenfalls könnte er auch komplett entfallen. Dem steht aber ein zuletzt brummender Düngermarkt gegenüber, der K+S Rückenwind beschert haben dürfte.

K+S-Aktien fallen - Gewinnziel im Blick wegen Reks-Verzögerung

Angesichts einer gewissen Unsicherheit hinsichtlich der Unternehmensprognosen haben Anleger bei den in den letzten Monaten starken Aktien von K+S am Mittwoch weiter Kasse gemacht. Die K+S-Papiere fielen am Nachmittag via XETRA zeitweise um 2,95 Prozent auf 13,32 Euro. Für 2021 steht damit aber immer noch ein Kursplus von rund 70 Prozent auf dem Zettel.

(dpa-AFX)

Bildquellen: K+S, K+S

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28.09.26 K+S Sell Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
23.09.26 K+S Kaufen DZ BANK
04.09.26 K+S Equal Weight Barclays Capital
14.08.26 K+S Underperform Jefferies & Company Inc.
13.08.26 K+S Kaufen DZ BANK

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