XETRA-SCHLUSS/Inflationssorgen belasten


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42.41 EUR -0.71 EUR -1.65 %

283.90 EUR 2.00 EUR 0.71 %

58.23 EUR -2.18 EUR -3.61 %

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DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag im Verlauf seine Verluste ausgebaut und letztlich schwach geschlossen. Vor allem die Rally der Ölpreise entfachte Inflationssorgen und weckte Zinserhöhungsbefürchtungen. Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen hatten Angriffe auf zwei saudische Öltanker im Roten Meer gemeldet. Die USA verlegen unterdessen massiv Streitkräfte und Waffen in die Region, wie das Wall Street Journal berichtet. Zudem räumten Geschäftszahlen und Ausblicke von US-Technologieunternehmen Zweifel an der Tragfähigkeit der massiven Investitionen in die Künstliche Intelligenz (KI) nicht aus. Der DAX reduzierte sich um 1,6 Prozent auf 24.763 Punkten.

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Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat zwar wie erwartet das Zinsniveau bestätigt, gleichwohl war die Inflation auch hier Thema. "Einige Ratsmitglieder fragten sich, ob eine Zinsanhebung sinnvoll sein könnte", sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde nach der Sitzung des EZB-Rats. Der Rat sieht nach den Worten von Lagarde weiterhin ein überwiegendes Risiko, dass die Inflation höher als erwartet ausfallen wird.

Die Berichtssaison nahm derweil weiter Fahrt auf. Positiv überraschten die Nutzfahrzeughersteller. Die Aktie von Daimler Truck kletterte um 3,9 Prozent. Die Analysten der RBC werteten die Aussagen zu den US-Zöllen positiv. So hätten die US-Behörden einen höheren Anteil an US-Komponenten anerkannt, was künftig die Zollbelastung für Daimler Truck spürbar reduzieren dürfte.

Die Wettbewerberpapiere von Traton legten gar um 11 Prozent zu. Der Konzern hatte vorläufige Geschäftszahlen für ein starkes zweites Quartal vorgelegt, bei dem die bereinigte operative Rendite 8,1 Prozent erreichte - ein Plus von 1,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Für die zweite Jahreshälfte strebt Traton weiterhin eine stärkere Entwicklung an als im ersten Halbjahr.

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Auch die Deutsche Börse hatte Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt, die beim Umsatz um 2 Prozent und beim EBITDA um 3 Prozent über den Konsensschätzungen lagen. Der Marktkonsens für das Gesamtjahr bewegte sich nach Aussage der RBC-Analysten exakt im Rahmen des 2026er-Ausblicks. Mit einem Abschlag von 0,2 Prozent hielt sich die Aktie wacker.

Mit schwachen Sektorvorlagen gaben Infineon um 6,2 Prozent nach. Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius (-1,9%) hatte seine Jahresprognose nach einem robusten Wachstum im ersten Halbjahr bestätigt. Bernstein sprach indes nur von insgesamt "zufriedenstellenden" Geschäftszahlen. BASF (-0,2%) hat den im Februar angekündigten Verkauf von Wohnungsbeständen teilweise gestoppt. Nach Prüfung der Angebote und einer Bewertung zu aktuellen Marktbedingungen würde ein Verkauf nicht den angestrebten Mehrwert erzielen.

BMW of North America ruft rund 318.000 Fahrzeuge verschiedener BMW-Modelle und den Toyota Supra zurück. Grund dafür ist ein möglicher Defekt, der dazu führen kann, dass der Anlasser überhitzt und ein Feuer verursacht. Die BMW-Aktie verbilligte sich um 1,3 Prozent.

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Index zuletzt* +/- % +/- % YTD

DAX 24.763 -1,6 0,9

DAX-Future 24.863 -1,6 2,4

XDAX 24.773 -1,5 0,8

MDAX 31.674 -1,0 3,2

TecDAX 3.701 -2,3 1,9

SDAX 18.099 -1,7 5,2

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 124,16 -31,0

*gerundet

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Kontakt zum Autor: trade.de@dowjones.com

DJG/flf/mgo

(END) Dow Jones Newswires

July 23, 2026 11:59 ET (15:59 GMT)

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Datum Rating Analyst
21.09.26 Infineon Neutral UBS AG
14.09.26 Infineon Neutral UBS AG
09.09.26 Infineon Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
08.09.26 Infineon Outperform Bernstein Research
07.09.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG

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