Deutsche Anleihen bleiben unter Druck - Inflationszahlen im Fokus


FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Mittwoch weiter nachgegeben. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,16 Prozent auf 124,80 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug auf 3,08 Prozent.

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Händler verwiesen auf neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran. In der Folge erhielt der Ölpreis einen Schub nach oben, was wiederum die jüngsten Inflationssorgen verstärkte und so die Renditen stützte.

Bereits seit Ende März bewegt sich der Euro-Bund-Future in einer engen Handelsspanne. Derzeit agieren die Anleger vorsichtig und warten auf weitere Anzeichen dafür, wie sich der Iran-Krieg und die in dessen Folge rasant gestiegenen Ölpreise auf Wirtschaftswachstum und Inflation auswirken. Zudem steht aktuell die Frage im Raum, wie die US-Notenbank Fed und die EZB die aktuelle Lage bewerten.

Die Fed gibt ihre geldpolitischen Entscheidungen am Abend bekannt, die Europäische Zentralbank folgt dann am Donnerstag.

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Aus konjunktureller Sicht rücken zur Wochenmitte insbesondere die am Nachmittag erwarteten Inflationszahlen aus Deutschland in den Fokus. Der Ölpreisschock mit dem Iran-Krieg hat das Leben der Menschen sprunghaft verteuert, im April könnte die Inflation im Jahresvergleich noch weiter gestiegen sein. Darauf deuten bereits am Vormittag präsentierte Daten aus den wichtigen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Sachsen hin./la/zb

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