Devisenmarkt

Entspannungssignale im Nahost-Konflikt: Euro legt zum US-Dollar zu

01.04.26 21:12 Uhr

Euro im Aufwind: Nahost-Entspannung sorgt für Stärke zum US-Dollar | finanzen.net

Der Euro ist am Mittwoch im US-Handel knapp unter 1,16 Dollar gerutscht.

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Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung Euro 1,1585 Dollar und damit immer noch etwas mehr als im frühen europäischen Geschäft. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1605 (Dienstag: 1,1498) Dollar fest.

Der Euro baute so unter dem Strich seine deutlichen Vortagesgewinne etwas aus. Weiterhin sorgt die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs für eine Erholung von den Kursverlusten im Zuge des militärischen Konflikts.

Die Vereinigten Staaten werden ihre Angriffe im Iran nach Angaben von US-Präsident Donald Trump in zwei bis drei Wochen beendet haben. Diese Aussagen belasteten die Ölpreise deutlich. Da die Eurozone stärker von Ölimporten abhängt, profitiere der Euro vom Preisrückgang beim Rohöl.

Dem Euro kommt laut Experten auch die Entwicklung an den Anleihemärkten zugute. "Es ist anzumerken, dass sich die Renditen in der letzten Zeit zulasten des Dollar entwickelt haben - der US-Renditevorteil ist kleiner geworden", schreiben Fachleute der Landesbank Hessen-Thüringen. "Dies sollte dem Euro dabei helfen, einen Boden oberhalb des Mitte-März markierten Jahrestiefs auszubilden." Danach sehe es derzeit aus.

NEW YORK (dpa-AFX)

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