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Darum büsst der Euro seine Gewinne zum Dollar wieder ein


Darum büsst der Euro seine Gewinne zum Dollar wieder ein

Der Euro hat am Montag seine deutlichen Kursgewinne zum US-Dollar aus dem europäischen Handel im US-Geschäft wieder eingebüßt.

Zuletzt wurde der Euro mit 1,0338 US-Dollar gehandelt. Zuvor war die europäische Gemeinschaftswährung bis auf fast 1,05 US-Dollar auf den höchsten Stand seit Ende Juni gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0463 (Freitag: 1,0375) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9557 (0,9638) Euro gekostet.

Aussagen aus der EZB hatten dem Euro zeitweise Auftrieb gegeben. Präsidentin Christine Lagarde hatte angesichts der Rekordinflation in der Eurozone weitere Leitzinserhöhungen in Aussicht gestellt. Die Finanzmarktakteure sind sich derzeit uneins, ob die EZB die Zinsen im Dezember um 0,50 oder erneut um 0,75 Prozentpunkte anheben wird. Steigende Zinsen machen eine Währung für Anleger attraktiver und stützen den Kurs.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Patryk Kosmider / Shutterstock.com

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