Folgen befürchtet

Konjunktursorgen wegen Coronavirus setzen Chinas Währung Yuan unter Druck

30.01.20 09:59 Uhr

Konjunktursorgen wegen Coronavirus setzen Chinas Währung Yuan unter Druck | finanzen.net

Zunehmende Sorgen über die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus belasten Chinas Währung zusehends.

Werte in diesem Artikel
Devisen

4,7770 CNH -0,0016 CNH -0,03%

8,4494 CNH 0,0016 CNH 0,02%

8,4433 CNY -0,0033 CNY -0,04%

0,1104 GBP 0,0001 GBP 0,04%

1,1559 HKD -0,0003 HKD -0,03%

23,7849 JPY 0,0012 JPY 0,01%

0,1474 USD 0,0000 USD 0,00%

0,1184 CHF 0,0001 CHF 0,04%

0,1290 EUR 0,0002 EUR 0,11%

0,1105 GBP 0,0001 GBP 0,10%

1,1567 HKD 0,0004 HKD 0,03%

0,1475 USD 0,0001 USD 0,06%

7,7602 CNH -0,0043 CNH -0,05%

7,7545 CNY -0,0087 CNY -0,11%

1,1437 USD 0,0000 USD 0,00%

9,0583 CNH -0,0039 CNH -0,04%

9,0517 CNY -0,0092 CNY -0,10%

0,8651 CNH 0,0002 CNH 0,03%

0,0420 CNH 0,0000 CNH -0,01%

6,7851 CNH -0,0002 CNH -0,00%

6,7802 CNY -0,0042 CNY -0,06%

0,8744 EUR 0,0005 EUR 0,05%

Am Morgen mussten für einen US-Dollar erstmals in diesem Jahr wieder mehr als sieben Offshore-Yuan gezahlt werden. In der Spitze stand der Kurs am frühen Donnerstagmorgen bei 7,0014 Offshore-Yuan für einen Dollar. Er ist das erste mal seit dem 26. Dezember, das die wichtige Marke von sieben Dollar überschritten wurde.

Der Offshore-Yuan ist die außerhalb von Festlandchina gehandelte Währung. Sie ist frei umtauschbar und verfügbar. Dagegen wird die in Festlandchina verwendete Währung (Onshore-Yuan) von der chinesischen Zentralbank gesteuert und unterliegt Ausfuhrbeschränkungen.

Im vergangenen Jahr litt Chinas Wirtschaft unter den Folgen des Handelskonflikts mit den USA. Kaum konnte der Konflikt durch ein Teilabkommen zwischen der Führung in Peking und der US-Regierung entschärft werden, drohen der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt Belastungen durch die neue Lungenkrankeit. Diese hat sich ausgehend von der Stadt Wuhan schnell über Ländergrenzen hinweg verbreitet. Viele Fabriken in China bleiben nun auch über die reguläre Pause wegen des Neujahrsfestes hinaus geschlossen. Viele Fluglinien kappten zudem ihre Routen nach China oder schränkten sie zumindest ein.

Mittlerweile warnen immer mehr Analysten vor negativen Folgen für die konjunkturelle Entwicklung in China und anderen asiatischen Volkswirtschaften. Nach Einschätzung der US-Notenbank dürfte Chinas Wirtschaftswachstum wegen des Coronavirus etwas geringer ausfallen. Allerdings sei es noch zu früh, die Auswirkungen genau zu prognostizieren, aber eine "gewisse Störung" des Wirtschaftslebens in der kurzen Frist sei sehr wahrscheinlich, sagte Notenbankchef Jerome Powell am Mittwoch.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Roman Sigaev / Shutterstock.com, Yu Lan / Shutterstock.com