Darum präsentiert sich der Euro etwas schwächer
Der Euro hat am Dienstag etwas schwächer tendiert.
Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,1115 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1158 Dollar festgesetzt.
Während sich die Kursbewegungen beim Euro in engen Grenzen hielten, konnte der chinesische Yuan deutlich zulegen. Im Gegenzug fiel der US-Dollar erstmals seit August unter die Marke von sieben Yuan. Auslöser waren Presseberichte, die Hoffnungen auf eine Annäherung der USA und China im Handelsstreit nährten. Das "Wall Street Journal" und die "Financial Times" hatten berichtet, die beiden größten Volkswirtschaften der Welt prüften, im Rahmen eines Teilabkommens einige der erhobenen Strafzölle zurückzunehmen.
Unter Druck standen der japanische Yen und der Schweizer Franken. Der Yen und der Franken gelten unter Anlegern als sichere Rückzugsorte in unruhigen Zeiten. Umgekehrt werden sie weniger nachgefragt, wenn sich die Stimmung an den Finanzmärkten aufhellt. Von der besseren Marktstimmung profitierten der australische und neuseeländische Dollar. Australien und Neuseeland sind Handelspartner Chinas.
/bgf/jsl/mis
FRANKFURT (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf USD/EUR
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf USD/EUR
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, vetkit / Shutterstock.com