Konjunktur im Fokus

Darum gibt der Euro nach den Freitagsverlusten erneut nach


Darum gibt der Euro nach den Freitagsverlusten erneut nach

Nach den starken Verlusten am Freitag hat der Eurokurs am Montag erneut nachgegeben.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0.13 EUR 0.00 EUR 0.04 %

7.65 CNY 0.00 CNY -0.04 %

0.86 GBP 0.00 GBP -0.13 %

8.94 HKD 0.00 HKD 0 %

179.21 JPY 0.00 JPY 0 %

1.14 USD 0.00 USD 0 %

1.16 EUR 0.00 EUR 0 %

0.01 EUR 0.00 EUR 0.00 %

0.88 EUR 0.00 EUR 0.02 %

Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1746 US-Dollar gehandelt. Sie notierte damit noch etwas niedriger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1761 (Freitag: 1,1807) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8503 (0,8470) Euro.

Vor dem Wochenende hatten unerwartet starke Arbeitsmarktdaten aus den USA dem Dollar Auftrieb verliehen. Im Juli wurden so viele neue Arbeitsplätze geschaffen wie seit fast einem Jahr nicht mehr und die Arbeitslosenquote ging überraschend deutlich zurück. Zudem ist laut Zahlen vom Montag die Zahl der offenen Stellen erstmals über 10 Millionen gestiegen.

Werbung
Werbung
Werbung

Die Arbeitsmarktentwicklung dürfte den Druck auf die US-Notenbank Fed erhöhen, aus ihrer sehr lockeren Geldpolitik schrittweise auszusteigen. Der Markt wartet jetzt auf die amerikanischen Verbraucherpreisdaten für Juli, die am Mittwoch anstehen. Experten rechnen mit einer leichten Abschwächung der zuletzt starken Inflationsdynamik.

Die verhaltene Stimmung für den Euro wurde durch schwache Konjunkturdaten weiter gedämpft. Der vom Finanzdienstleister Sentix erhobene Konjunkturindikator für die Eurozone trübte sich im August stärker als erwartet ein. "Die globale Konjunktur läuft auf Hochtouren, doch die Dynamik wird schwächer", hieß es von Sentix. Hierzu habe die konjunkturelle Abkühlung in Asien beigetragen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84745 (0,84840) britische Pfund, 129,50 (129,64) japanische Yen und 1,0786 (1,0724) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold gab deutlich nach und wurde am Nachmittag in London mit 1737 Dollar gehandelt. Das waren etwa 25 Dollar weniger als am Vortag.

/jsl/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Yingko / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.