Krypto-Crash

Evergrande und Omikron setzen Bitcoin und Co. massiv unter Druck

04.12.21 18:27 Uhr

Evergrande und Omikron setzen Bitcoin und Co. massiv unter Druck | finanzen.net

Die Nervosität an den Weltfinanzmärkten hat am Wochenende die Kurse von Kryptowährungen stark nach unten gezogen.

Werte in diesem Artikel
Aktien

0,02 EUR 0,00 EUR 0,00%

Devisen

48.230,5610 CHF -23,1515 CHF -0,05%

52.247,1872 EUR -78,5055 EUR -0,15%

45.042,4080 GBP -97,7948 GBP -0,22%

9.667.615,1276 JPY 29.278,9253 JPY 0,30%

59.705,4758 USD 136,1535 USD 0,23%

1.272,9109 CHF 0,7384 CHF 0,06%

1.378,9186 EUR -0,6087 EUR -0,04%

1.188,7685 GBP -1,3187 GBP -0,11%

255.149,6975 JPY 1.042,2671 JPY 0,41%

1.575,7593 USD 5,2592 USD 0,33%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 0,07%

0,0008 ETH -0,0000 ETH -0,06%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 0,16%

0,0007 ETH 0,0000 ETH 0,04%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 0,23%

0,0008 ETH 0,0000 ETH 0,11%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 3,44%

0,0000 ETH -0,0000 ETH -0,53%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -0,24%

0,0006 ETH -0,0000 ETH -0,33%

Indizes

24.626,9 PKT -44,3 PKT -0,18%

52.085,0 PKT 208,8 PKT 0,40%

Für angespannte Stimmung sorgte neben der Furcht vor einer neuen Corona-Welle durch Omikron auch der hoch verschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande. Der Bitcoin brach am Samstag auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweise bis auf knapp 42.000 US-Dollar ein, zuletzt notierte er noch rund 12 Prozent im Minus bei 47.400 Dollar. Ether, nach dem Bitcoin die zweitgrößte Digitalwährung, brach im Tief ebenfalls um rund ein Fünftel ein, bevor sie sich ein wenig erholte. Auch an den Aktienmärkten bleiben Anleger vorsichtig.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Insgesamt nimmt die Nervosität an den Finanzmärkten seit Mitte November spürbar zu. So dürfte die US-Notenbank Fed laut allgemeiner Erwartung - gezwungen durch die hohe Inflation - ihre in der Corona-Krise zur Konjunkturstützung aufgelegten Anleihekäufe schneller zurückfahren, als noch vor kurzem erwartet.

Hinzu kommt die Ungewissheit über die Folgen der raschen Ausbreitung der neuen Coronavariante Omikron. Laut ersten Analysten könnte sie ansteckender sein als die aktuell noch dominante Delta-Variante. Ob und wie gut die aktuellen Impfstoffe vor Omikron schützen, evaluieren Wissenschaftler aktuell.

Zusätzlich auf die Stimmung drückte nun am Wochenende, dass der hoch verschuldete chinesische Immobilienriese Evergrande vor möglichen Zahlungsschwierigkeiten gewarnt. Der Konzern steckt bereits seit Monaten in einer tiefen Krise und gilt als das weltweit am höchsten verschuldete Immobilienunternehmen. Es muss dringend Geld auftreiben, um Banken, Zulieferer und Anleihengläubiger fristgerecht bezahlen zu können. Der Konzern ist so groß, dass einige Experten eine "Ansteckungsgefahr" für Chinas Wirtschaft und darüber hinaus befürchten.

Vor diesem Hintergrund könnten auch die Aktienmärkte weiter unter Druck geraten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex DAX und den US-Leitindex Dow Jones Industrial am Samstag unter ihren Schlussständen vom Freitag.

/mis/jpt/mis

FRANKFURT/NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Andrey Burmakin / Shutterstock.com, Lightboxx / Shutterstock.com

Nachrichten zu China Evergrande Group