Nach neuem Allzeithoch

Investorenlegende Jim Rogers: "Bitcoin riecht nach Investment-Blase"


Investorenlegende Jim Rogers: "Bitcoin riecht nach Investment-Blase"

Dass Jim Rogers nicht allzu viel von dem Bitcoin-Hype hält, hat der Star-Investor bereit in der Vergangenheit deutlich gemacht. Jetzt legt er nochmals nach.

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Investmentguru Jim Rogers hat vor einigen Jahren noch bedauert, nicht früh genug auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen zu sein. In einem Interview mit China Money Network hatte der Investor eingeräumt: "Wäre ich clever gewesen, hätte ich Bitcoins in den frühen Tagen gekauft, als man mir zuerst davon erzählt hat. Aber ich weiß immer noch nicht genug darüber, um darin zu investieren", erklärte Rogers.

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Das hat sich bis heute offenbar nicht geändert - Rogers hält weiterhin keine Bitcoins und noch immer scheint ihm das Konzept von Digitalwährungen nicht geläufig zu sein. Marketwatch zitiert den Börsenaltstar mit den Worten: "Was auch immer das ist, ich habe es verpasst".

"Es riecht nach Blase"

Rogers warnt Anleger davor, ihr Geld in Bitcoin anzulegen. "Es sieht genauso aus wie und riecht nach Blase wie jede andere, die ich in der Geschichte gesehen habe". Zwar kann der Bitcoin durchaus noch weiter steigen - und zwar höher als jeder rationale Mensch sich vorstellen kann. Es sind also weitere Kursgewinne möglich. Aber mit Investmentblasen herum zu spielen sei riskant, er rät dazu, derartigen Investments lieber komplett fernzubleiben.

Experten bewerten den Bitcoin unterschiedlich

Während Jim Rogers sich mit seiner Einschätzung zur größten Kryptowährung in die Riege prominenter Namen, wie JPMorgan-Chef Jamie Dimon, Ex-Fed-Chef Ben Bernanke oder Saudi-Prinz Alwaleed bin Talal einreiht, gibt es auf der anderen Seite zahlreiche durchaus wohlbekannte Supporter der Digitalwähung. Analyst Ronnie Moas, Gründer und Direktor von Standpoint Research, mahnte unlängst, den Bitcoin ernst zu nehmen und gab sogar ein Kursziel von 50.000 US-Dollar für den digitalen Token in den nächsten zehn Jahren aus. Auch Morgan Stanley-CEO James Gorman hatte sich kürzlich Pro-Bitcoin ausgesprochen und der Kryptowährung einen Kursanstieg um weitere 7.00 Prozent vorhergesagt - auch wenn der Bankchef einschränkte, dass Bitcoin alles andere als eine sichere Anlageform sei.

Bitcoin von Diskussionen absolut unbeeindruckt

Ungeachtet der Diskussionen um eine mögliche Investmentblase setzt der Bitcoin seine Rekordrally weiter fort. Am Dienstag markierte der digitale Token bei 8.372,51 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Allein in diesem Jahr hat die Kryptowährung damit 756 Prozent zugelegt, in den vergangenen 12 Monaten ging es sogar um satte 1.000 Prozent nach oben.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Axel Griesch für €uro am Sonntag

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