Nach Vortagesgewinnen

Warum der Eurokurs weiter zulegt

10.06.20 17:18 Uhr

Warum der Eurokurs weiter zulegt | finanzen.net

Der Eurokurs hat am Mittwoch weiter zugelegt.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0,1287 EUR -0,0005 EUR -0,37%

7,7680 CNY 0,0283 CNY 0,37%

0,8622 GBP -0,0005 GBP -0,06%

8,9616 HKD 0,0337 HKD 0,38%

185,0400 JPY 0,8600 JPY 0,47%

1,1426 USD 0,0042 USD 0,37%

1,1601 EUR 0,0012 EUR 0,10%

0,0054 EUR -0,0000 EUR -0,44%

0,8752 EUR -0,0032 EUR -0,36%

In der Spitze stieg die gemeinsame Währung der 19 Euroländer auf 1,1390 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Anfang März. Am späten Nachmittag kostete ein Euro kaum weniger. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1375 (Dienstag: 1,1294) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8791 (0,8854) Euro.

Der Euro profitiert schon seit einiger Zeit von der Hoffnung auf eine konjunkturelle Belebung. Ausgangspunkt sind die zahlreichen Lockerungen der Corona-Beschränkungen in vielen Ländern Europas. Dagegen ist die Lage in Teilen der USA noch angespannter. Belastet wird die Stimmung gegenüber dem US-Dollar auch durch die Bürgerrechtsproteste gegen die Benachteiligung von Minderheiten wie Afroamerikanern.

Am Abend rückt an den Finanzmärkten die amerikanische Geldpolitik in den Mittelpunkt. Die US-Notenbank Fed wird nach ihrer regulären Zinssitzung ihre Entscheidungen verkünden. Nachdem die Fed ihre Geldpolitik in der Corona-Krise extrem gelockert hat, wird zunächst nicht mit weitreichenden Neuerungen gerechnet. Als wichtig gelten jedoch Prognosen der Notenbank zu Wachstum, Inflation und zum Arbeitsmarkt. Außerdem geben die Zentralbanker einen Einblick in ihre Zinserwartungen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88963 (0,89120) britische Pfund, 122,16 (122,14) japanische Yen und 1,0762 (1,0770) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1719 Dollar gehandelt. Das waren gut fünf Dollar mehr als am Vortag.

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FRANKFURT (dpa-AFX)

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