DDR-Renten: Sozialverband fordert mehr Geld für Härtefallfonds


BERLIN (dpa-AFX) - Der Sozialverband VdK fordert mehr Geld für den geplanten Härtefallfonds für bestimmte Rentner mit Ansprüchen aus DDR-Zeiten. Die vom Haushaltsausschuss des Bundestags bereitgestellten 500 Millionen Euro würden nicht ausreichen, erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Dienstag in Berlin. "Von daher müssen die Bundesländer und die Bundesregierung die Finanzierung des Fonds deutlich erhöhen." Die geplanten Einmalzahlungen dürften auch nicht an weitere Bedingungen wie Einkommensgrenzen geknüpft werden.

Werbung

Das Bundeskabinett hatte den Fonds am Freitag auf den Weg gebracht, der 180 000 bis 190 000 bedürftigen Rentnern an der Armutsgrenze zugute kommen könnte. Dazu zählen Ostdeutsche mit Ansprüchen aus DDR-Zeiten sowie jüdische Kontingentflüchtlinge und Spätaussiedler an der Armutsgrenze. Geplant sind zunächst Einmalzahlungen von 2500 Euro. Sollten sich Bundesländer beteiligen, können betroffene Rentner dort auf das Doppelte hoffen.

Hintergrund ist vor allem ein jahrzehntelanger Streit über bestimmte Rentenansprüche aus DDR-Zeiten, die 1991 nicht ins bundesdeutsche System übernommen wurden. Betroffen sind zum Beispiel Zusatzrenten für ehemalige Beschäftigte von Reichsbahn oder Post sowie Ansprüche von zu DDR-Zeiten geschiedenen Frauen.

/vsr/DP/mis

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.