Nahost-Krise im Fokus

Darum legen die Ölpreise leicht zu


Darum legen die Ölpreise leicht zu

Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt.

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Rohstoffe

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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete 75,47 US-Dollar. Das waren 1,09 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 1,08 Dollar auf 71,28 Dollar. Die Ölpreise machten so ihre Vortagsverluste wieder wett.

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Die Preise liegen derzeit ein wenig höher als zu Wochenbeginn. Sie haben sich nach Einschätzung der Commerzbank-Experten zumindest vorerst stabilisiert. "Denn grundsätzlich bleiben die Marktteilnehmer hin- und hergerissen, zwischen den Angebotsrisiken aufgrund der angespannten Lage im Nahen und Mittleren Osten einerseits und den Nachfragesorgen andererseits", heißt es in einem Kommentar.

Der Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, reist am Sonntag in den Golfstaat Katar, um Gesprächen über eine Freilassung von Geiseln in der Gewalt der islamistischen Hamas zu führen. Die Händler bleiben aber vorsichtig, angesichts der Sorge vor einem israelischen Vergeltungsschlag gegen den Iran. Dies stützt tendenziell die Preise. Die weiterhin schwächelnde Wirtschaft vor allem in China und Europa dämpft die Preisentwicklung.

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: William Potter / Shutterstock.com, iurii / Shutterstock.com

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