US-Lagerdaten

Ölpreise geben weiter nach - die Gründe


Ölpreise geben weiter nach - die Gründe

Die Ölpreise haben am Mittwoch erneut nachgegeben.

Werte in diesem Artikel
Rohstoffe

104.82 USD -1.01 USD -0.95 %

101.14 USD -0.77 USD -0.76 %

Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 65,92 US-Dollar. Das waren 65 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 72 Cent auf 61,95 Dollar.

Werbung

Wie bereits am Vortag wurden die Ölpreise auch durch die Entwicklung der Corona-Krise in Indien belastet, einem der größten Importeure von Rohöl weltweit. "Angesichts weiter stark steigender Neuinfektionen mit dem Coronavirus in großen Schwellenländern wie Indien wachsen die Nachfragesorgen", sagte Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank. Im Kampf gegen die Pandemie würden immer mehr Regionen in Indien die Mobilität einschränken. "Diese Entwicklung dürfte nicht spurlos an der Kraftstoffnachfrage vorübergehen", sagte Weinberg.

Eine Belastung ging auch von neuen Lagerdaten aus den USA aus. In den USA sind die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche überraschend gestiegen. Die Vorräte legten auf Wochensicht laut Energieministerium um 0,6 Millionen Barrel auf 493,0 Millionen Barrel zu. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang um 3,6 Millionen Barrel gerechnet.

/jsl/he

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: PhotoStock10 / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.