Christian Scheid-Kolumne

Sixt: Nicht zu stoppen


Sixt: Nicht zu stoppen | finanzen.net

Beim Mobilitätsdienstleisters Sixt laufen die Geschäfte weiterhin auf Hochtouren. Auf Basis vorläufiger Berechnungen beträgt das Ergebnis vor Steuern (EBT) für das erste Halbjahr 2017 knapp über 100 Mio. Euro. Im Vorjahr waren nur 81,9 Mio. Euro hängen geblieben.

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Grund ist das starke internationale Geschäft: "Die erhebliche Steigerung beruht im Wesentlichen auf einem Ergebnisanstieg im Bereich Autovermietung im Ausland, insbesondere in Frankreich und den USA", teilte die Gesellschaft mit. Als Folge der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr und des bisherigen Verlaufs im dritten Quartal geht der Vorstand davon aus, dass das Konzern-EBT im Gesamtjahr 2017 gegenüber dem 2016er-Niveau von 218,3 Mio. Euro deutlich steigen wird. Hinsichtlich des operativen Konzernumsatzes (Vorjahr: 2.124 Mio. Euro) geht der Vorstand für das Gesamtjahr nunmehr von einem soliden Wachstum aus. Bisher war der Vorstand von einem "stabilen bis leicht steigenden Konzern-EBT" sowie einem "leicht steigenden operativen Konzernumsatz" ausgegangen. Die Prognoseerhöhung kam an der Börse gut an. Gegen den schwachen Trend am Gesamtmarkt setzte der Titel seinen Rekordlauf fort. Allein seit dem Zwischentief nach der Finanzkrise Anfang 2009 hat sich der Kurs mehr als verzehnfacht. Doch ist damit das Ende der Fahnenstange wohl noch nicht erreicht. Sollten die Geschäfte weiterhin rund laufen, dürfte mit weiteren Prognoseanhebungen zu rechnen sein. Zudem sehen Analysten noch Potenzial: Die Commerzbank hat die Aktie von "Hold" auf "Buy" genommen und das Kursziel von 55 auf 65 Euro angehoben. Sollte die Aktie diesen Wert erreichen, sind mit einem MINI Long der DZ BANK 24 Prozent drin (ISIN DE000DGX6C82).

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Christian Scheid ist seit rund 18 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist tätig, davon seit circa zehn Jahren als freier Autor. Aktuell schreibt er für mehrere deutschsprachige Fachmagazine und -zeitungen in den Bereichen Aktien und Derivate, darunter Börse Online, Capital, Euro am Sonntag und Zertifikate // Austria. Per 1. Juli 2014 kehrte er zum ZertifikateJournal zurück, wo er bis Ende 2009 schon einmal tätig war und die damalige Österreich-Ausgabe des ZJ verantwortete. Hier können Sie sich zum Gratis-Newsletter anmelden: ZertifikateJournal


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Bildquellen: 360b / Shutterstock.com, Christian Scheid

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