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Die wichtigste Lektion beim Investieren?


Die wichtigste Lektion beim Investieren? | finanzen.net

Am vergangenen Samstag war es einmal wieder soweit und die Unternehmensholding "Berkshire Hathaway" versammelte viele, teilweise weit angereiste Anleger um sich herum. Das jährliche Aktionärstreffen in Omaha fand in diesem Jahr erstmals ohne Charlie Munger statt.

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In den letzten 46 Jahren spielten Warren Buffett und Charlie Munger sich den Ball bei der Beantwortung von Fragen der Aktionäre zu. Nach dem Tod Mungers, welcher im vergangenen Dezember nur kurz vor seinem 100. Geburtstag verstarb, hat Warren Buffett seine Nachfolge geregelt. Schließlich ist der bekannte Milliardär mit mittlerweile 93 Jahren auch in einem Alter, in dem man keine "Vierjahresverträge mehr unterzeichnen sollte", so Buffett etwas ironisch auf der Jahreshauptversammlung.

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200 Mrd. US-Dollar warten auf eine Anlagemöglichkeit!

Eine kleine Sensation war der Verkauf von 13 Prozent der von Berkshire Hathaway gehaltenen Apple-Aktien im vergangenen Quartal. Allerdings dürfte der Verkauf einen steuerlichen Hintergrund haben. Schließlich hat Buffett noch einmal bekräftigt, dass man Apple für eines der profitabelsten Unternehmen hält und man im Idealfall sogar ewig Anteile an dem Unternehmen halten möchte. Mit dem Teilverkauf von Apple-Aktien steigt der Cash-Bestand von Berkshire Hathaway auf beachtliche 189 Mrd. US-Dollar. Doch damit nicht genug, verkündete der Star-Investor, dass davon auszugehen sei, dass der Cash-Bestand bis zum Ende des aktuellen Quartals die runde Zahl von 200 Mrd. US-Dollar überwinden wird. Berkshire Hathaway würde dieses Geld gerne investieren, allerdings findet man aktuell kein lohnenswertes Investment. Warren Buffett ist dafür bekannt, dass er hochprofitable Unternehmen ausfindig macht und dann auch gerne einige Jahre auf ein günstiges Einstiegsniveau warten kann. Man darf daher gespannt sein, welche die nächsten Beteiligungen des "Orakels von Omaha" sein werden.

Warren Buffett macht Anleger einmal mehr glücklich!

Auf die Frage, warum denn viele Anleger nicht so handeln wie er, meinte er einmal "weil niemand langsam reich werden möchte". So hält Buffett auch über viele Jahre einen hohen Cash-Bestand und kann die Anleger dennoch mit erfreulichen Zahlen beglücken. Entsprechend stieg der operative Gewinn im letzten Quartal um 39 Prozent bzw. auf 11,2 Mrd. US-Dollar, was in besonderem Maße auch auf Gewinne aus dem Versicherungssegment zurückzuführen ist. Zudem hat das Unternehmen im letzten Quartal auch eigene Aktien im Umfang von 2,2 Mrd. US-Dollar zurückgekauft. Einen kleinen Haken gibt es bei Berkshire Hathaway allerdings: Die A-Aktie kostet aktuell rund 600.000 US-Dollar. Wer nicht soviel Geld besitzt, für den eignet sich ein Investment in die B-Aktie, welche derzeit für rund 400 US-Dollar gehandelt wird.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes Hebelzertifikate-Trader. Bereits seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt er sich mit dem Thema Börse, speziell der Technischen Analyse. Infos: www.hebelzertifikate-trader.de Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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