Trading Idee: DAX - 25.000er-Marke geknackt am Verfalltag ohne Wall Street
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Der DAX eröffnete am Freitag bei 24.922 Punkten, fiel kurzzeitig auf 24.909 und stieg dann bis auf 25.169.
Werte in diesem Artikel
Der Große Verfallstag an der Eurex fällt damit auf einen Tag ohne US-Gegenpartei. Optionen und Futures auf Indizes sowie Optionen auf Einzelaktien verfallen gleichzeitig. Die Kombination aus Hexensabbat und fehlender US-Liquidität ist selten und macht den Handel unberechenbar. Die 25.000er-Marke war die Kampfzone. Um sie herum konzentrierte sich das offene Interesse an Optionskontrakten, die Pins lagen an der runden Zahl. Dass der DAX diese Marke bislang verteidigt, ist ein starkes Signal. Der Hexensabbat verlief trotz der dünnen Liquidität geordnet, größere erratische Spikes blieben aus.
Aus dem deutschen Wirtschaftskalender kamen heute Morgen die Erzeugerpreise für Mai. Die gewerblichen Erzeugerpreise stiegen um 2,2% gegenüber dem Vorjahresmonat und um 0,3% gegenüber April. Im April lag der Anstieg noch bei 1,7%. Haupttreiber waren Vorleistungsgüter (plus 4,2% y/y), angeführt von Metallpreisen (plus 11,1%). Energiepreise stiegen um 2,5%. Der Anstieg von 1,7% auf 2,2% zeigt, dass der Inflationsdruck auf Produzentenebene zunimmt, nicht abnimmt. Die EZB wird das registrieren, auch wenn der Rückgang der Ölpreise seit dem Iran-Deal noch nicht in den Mai-Daten sichtbar ist.
Die Geopolitik bleibt unruhig. Vizepräsident Vance hat seine Reise in die Schweiz abgesagt, die Bürgenstock-Gespräche finden nicht statt. Iran erklärte, die formelle Zeremonie sei unnötig, da beide Seiten das MoU bereits am Mittwoch elektronisch in Versailles unterzeichnet hätten. Teheran fordert Umsetzungsbeweise, bevor es sich zur nächsten Runde verpflichtet. Der Libanon-Konflikt bleibt ungelöst. Israel setzt die Luftangriffe auf Südlibanon fort. Vance kritisierte Israels rechte Regierungselemente und erklärte, Trump sei „der einzige Staatschef der Welt, der Israel noch wohlgesonnen ist." Die 60-tägige Verhandlungsfrist für das Atomabkommen läuft, aber ohne Fortschritt bei den Folgegesprächen wächst die Gefahr, dass das MoU seine Substanz verliert.
Fazit:
Trader könnten eine Long-Position auf den DAX über einen Open End Turbo der HSBC mit der WKN HT4GNB in Betracht ziehen, um bei einem Anstieg auf 25.900 Punkte eine Rendite von +34,20% zu erzielen. Der Stopp-Loss könnte bei 23.900 Punkten platziert werden, was einem Verlust von 34,33% im Hebelprodukt entsprechen würde. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser Trading Idee beträgt 1,00.
Die bereitgestellten Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der erwähnten Werte dar. Die besprochenen Wertpapiere sind sehr volatile und risikoreiche Anlageformen. Dies ist keine Anlageberatung, und jede Entscheidung erfolgt auf eigenes Risiko. Hinweis: Stop-Loss-Marken und Gewinnziele dienen lediglich als Orientierung und sollten an das individuelle Risiko- und Geldmanagement sowie die tagesaktuelle Marktentwicklung angepasst werden. Gewinne sollten eigenverantwortlich realisiert werden. Das Erreichen des Kursziels basiert auf dem angegebenen Zielkurs des Basiswerts. Der Autor ist zum Zeitpunkt der Analyse nicht im DAX investiert.
| Trading Idee: DAX | |
|---|---|
| Basiswert | DAX (ISIN: DE0008469008) |
| Produktgattung | Open End Turbo Long |
| Emittent | HSBC |
| ISIN/WKN Hebelprodukt | DE000HT4GNB9 / HT4GNB |
| Laufzeit | Open End |
| Kurs K.-o.-Call (Datum) | 30,70/30,72€ (19.06.2026, 16:33 Uhr) |
| Basispreis variabel | 21.979,90 Punkte |
| Knock-out-Schwelle | 21.979,90 Punkte |
| Hebel | 8,18 |
| Abstand zum Knock-out | 12,43% |
| Stop-Loss Call | 19,16€ |
| Ziel Call | 39,16€ (+34,20%) |
Risikohinweis: | |
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Nachrichten zu Morgan Stanley
Analysen zu Morgan Stanley
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 16.07.2024 | Morgan Stanley Neutral | UBS AG | |
| 19.04.2023 | Morgan Stanley Buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 14.04.2022 | Morgan Stanley Buy | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 28.09.2021 | Morgan Stanley Hold | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
| 20.04.2021 | Morgan Stanley kaufen | Credit Suisse Group |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 19.04.2023 | Morgan Stanley Buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 14.04.2022 | Morgan Stanley Buy | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 20.04.2021 | Morgan Stanley kaufen | Credit Suisse Group | |
| 15.10.2020 | Morgan Stanley Outperform | RBC Capital Markets | |
| 05.10.2020 | Morgan Stanley Outperform | RBC Capital Markets |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 16.07.2024 | Morgan Stanley Neutral | UBS AG | |
| 28.09.2021 | Morgan Stanley Hold | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
| 02.04.2020 | Morgan Stanley neutral | Deutsche Bank AG | |
| 21.01.2020 | Morgan Stanley Neutral | Citigroup Corp. | |
| 04.04.2019 | Morgan Stanley Hold | HSBC |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 20.01.2016 | Morgan Stanley Sell | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 25.07.2011 | Morgan Stanley underperform | RBC Capital Markets | |
| 02.10.2009 | Morgan Stanley underperform | Calyon Securities Inc. | |
| 31.08.2005 | Morgan Stanley underweight | Prudential Financial | |
| 28.07.2005 | Morgan Stanley underweight | Prudential Financial |
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